Neue Zeitschrift für Musik 2017/05
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Neue Zeitschrift für Musik 2017/05

Neue Zeitschrift für Musik 2017/05

  • Besetzung Literatur
  • Ausgabe Buch
  • Verlag Schott Musik
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Beschreibung:

  • Sprache: Deutsch
  • Erschienen: 29.09.2017
Komponieren ist für viele Akteure der letzten Jahrzehnte ein 'work-in-progress'. Das einzelne Werk erscheint nur noch als ein Teil, ein Zwischenstadium hin zu einer größeren Werkgruppe, einem alles in sich aufnehmenden Musiktheaterstücks. Die Expansion ins Große hat in der Selbstreferenzialität der fraktalen Methode auch eine umgekehrte Entsprechung, die als eine besonders selbstähnliche Weiterentwicklung der Motivarbeit verstanden werden kann. Schaut man auf die junge Generation, verhält sich Referenzialität oft anders: durch die mediale Verfügbarkeit von Musik aller Genres und Epochen wird diese zum Gegenstand des Komponierens. Der subjektive Zugriff auf das Vorhandene erfolgt oft jenseits akademischer Referenzwerke. Musik wird zur diskursiven Auseinandersetzung mit den Referenzmusiken. NACHRUFWolfgang Rathert: «A sea-change into something rich and strange». Zum Tod von Wilhelm Killmayer Peter Petersen: Walter Levin in Chicago gestorben. Der Meister modernen Quartettspiels wurde 92 GESPRÄCHAnders zuhören. Till Knipper im Gespräch mit Lydia Rilling über das Luxemburger Festival rainy days THEMAJosé L. Besada: Selbstähnlichkeit als Selbstreferenz. Einige Anmerkungen zu Fraktal-inspirierter Musik Martin Zenck: Selbstreferentialität - Polywerk. Zwischen vollkommener In-Sich-Selbst-Versunkenheit und dem weit ins Land geöffneten Blick Arne Segler: Was ist eine Musikbearbeitung? Einige Anmerkungen aus rechtlicher Sicht Jörn Peter Hiekel: Fremdheit und Vertrautheit. Strategien der Wiederverwendung im Komponieren von Adriana Hölszky Dirk Wieschollek: Aneignung und Verstärkung. Zur «Amproprifications»-Reihe von Maximilian Marcoll Benjamin Sprick: Universeller Verzerrer. Die Kontrollgesellschaft in Andrej Koroliovs «Hinterhalt Boris» ORTE NEUER MUSIKJuan Piñera: Freiräume. Zur Entwicklung der elektroakustischen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts auf Kuba PORTRÄTStefan Drees: Medium gelebter Gegenwart. Zur Arbeit des Berliner Ensembles LUX: NM ECHORAUMDietrich Heißenbüttel: Hindemiths Zeiten. die späten 1920er Jahre erscheinen wieder hochaktuell KLANGMOMENTAnna Schürmer: Die Königin der Nackt. Charlotte Moorman als Ikone der sexuellen Revolution KLANGKUNSTSissel Lillebostad: Spurensuche im Äther. Die norwegische Klangkünstlerin Maia Urstad JAZZDirk Wieschollek: Tiefenschichten der Interaktion. Neue Impulse in der New Yorker Jazz-Szene BERICHTTorsten Möller: Ein «Thinkspiel». Uraufführung von «Kein Licht (2011/2012/2017)» von Philippe Manoury nach Texten von Elfriede Jelinek bei der Ruhrtriennale Lutz Lesle: Webarten eines gestohlenen Traums. Junge spielen Neues aus Dänemark beim Suså Festival Bastian Zimmermann: Metaphorische Wüste. Das Sommerfestival «Tzlil Meudcan» in Tel Aviv Torsten Möller: Fragen und Fragmente. Das Festival Rümlingen diesmal in geschlossenen Räumen - Bewegung findet aber woanders statt Reinhard Kager: Vergiss den Mythos! Mark-Anthony Turnages Ödipus-Adaption «Greek» bei den Münchner Opernfestspielen Gabrielle Weber: Rache um Rache, Mord um Mord. «Oresteia» (nach Aischylos) von Iannis Xenakis am Theater Basel