So wurde ich Opernsänger
Ein leichtfüßiger Einblick in das Leben eines Sängers mit all seinen Höhen und Tiefen
So wurde ich Opernsänger
Ein leichtfüßiger Einblick in das Leben eines Sängers mit all seinen Höhen und Tiefen
- Besetzung Literatur
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Buch
- Verlag Musikverlag Christoph Dohr
- Bestell-Nr. 9783868461169
inkl. MwSt.,
zzgl. Versand
Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren
Beschreibung:
'Ich war aber mit allen Gefühlen durch Puccinis emotionale Musik ganz und gar Rudolf. Meine zweimalig gesungene Mimi und die ins Mark treffenden, emotionalen Schlussakkorde versetzen mich in das Glashaus. Der Vorhang wartete. Das Publikum auch. Es klatschte und wartete. Mein Regisseur Hannes Keppler schob mich vor den Vorhang. 'Auch das musst du lernen.' Ich weinte wie ein Schlosshund. Ich sah und hörte nichts. Auch die Bravorufe konnten mich nicht erreichen. Nichts'
'Den Tenorschal umwerfend, lustlos mich von Marion verabschiedend, geht es runter am Briefkasten vorbei. Ein kleiner, unscheinbarer Zettel: 'Sehen Sie in Ihren Briefkasten, ein Telegramm!' Wo ist nur mein Schlüsselchen? Es konnte nicht schnell genug gehen. War ich plötzlich auf Hochspannung! Ich sang und sah Mozart in Salzburg. Wolfgang Amadeus wartet auf mich. Nicht aber der Erzbischof Hieronymus von Colloredo.'
Dietmar Cordan schildert auf unterhaltsame Weise, wie er zum Opernsänger wurde - von der Kindheit im Trier der Nachkriegszeit über die Drogistenlehre und die 'Entdeckung' seiner Stimme im Hankauer Männerchor-Gesangsverein.
'Den Tenorschal umwerfend, lustlos mich von Marion verabschiedend, geht es runter am Briefkasten vorbei. Ein kleiner, unscheinbarer Zettel: 'Sehen Sie in Ihren Briefkasten, ein Telegramm!' Wo ist nur mein Schlüsselchen? Es konnte nicht schnell genug gehen. War ich plötzlich auf Hochspannung! Ich sang und sah Mozart in Salzburg. Wolfgang Amadeus wartet auf mich. Nicht aber der Erzbischof Hieronymus von Colloredo.'
Dietmar Cordan schildert auf unterhaltsame Weise, wie er zum Opernsänger wurde - von der Kindheit im Trier der Nachkriegszeit über die Drogistenlehre und die 'Entdeckung' seiner Stimme im Hankauer Männerchor-Gesangsverein.