CIACCONA Tanz oder Tombeau?
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Helga Thoene
CIACCONA Tanz oder Tombeau?
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Helga Thoene
CIACCONA Tanz oder Tombeau?

Eine analytische Studie 3. Auflage

  • Besetzung Allgemeine Musiklehre
  • Komponist Helga Thoene
  • Ausgabe Buch und CD
  • Verlag dr. ziethen verlag
  • Bestell-Nr. 9783935358606
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Beschreibung:

  • Seiten: 167
  • Gewicht: 1100 g
  • Rubrik: Musikanalyse
  • ISBN: 9783935358606
Drei Sonaten und drei Partiten für Violine ohne Begleitung wurden von Johann Sebastian Bach im Jahr 1720 zum Werkzyklus der Sei Solo á Violino senza Basso accompagnato.

Während seiner Amtszeit als Hofkapellmeister des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen in einer endgültigen ­Niederschrift zusammengefasst.

In der vorliegenden Studie werden die Ergebnisse ungewöhnlicher Analysen dieser Violinwerke (BWV 1001 - 1006) vorgestellt, die wenig bekannte, vielleicht ungeahnte ­kompositorische Maßnahmen Bachs erkennbar machen. Die zentralen Betrachtungen gelten vor allem der Ciaccona, dem Schluss-Satz der Partia in D-Moll. Hier wird der Versuch unternommen, das Unsichtbare sichtbar und das Unhör­bare hörbar zu machen.

Diese textlose Instrumentalmusik erweist sich als mehrschichtig ­hintergründige Sprache.

Aus der Notenschrift einer vermeintlich weltlichen Musik treten verschlüsselt Texte der lateinischen Liturgie hervor; sie werden begleitet von bedeutungsvollen Zahlen biblischer Provenienz. Neben kryptographisch verborgenen Namen findet man auch Bachs vielgestaltige ­Signaturen. Zu herausragenden Bedeutungsträgern aber werden in den wortlosen Sonaten und Partiten vor allem die versteckten Choral-Zitate, die wesentlich zur ­Sinnerschließung der Werke beitragen.

In einem zweiten System der angefügten handschriftlichen Kopie des autographen Manuskriptes der Ciaccona werden die ­Melodien von Choral-Zeilen lesbar und durch die ergänzende CD-Aufnahme 'Morimur' mit Christoph Poppen, Violine, und dem Hilliard Ensemble hörbar gemacht. (ECM Records, München)