François Devienne
2e Symphonie concertante
François Devienne
2e Symphonie concertante
- Besetzung Querflöte, Oboe, Horn, Fagott und Kammerorchester
- Komponist François Devienne
-
Schwierigkeit
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- Verlag Editions Bim
- Bestell-Nr. BIM-CO39B-DL
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Beschreibung:
Obwohl es in Frankreich am Ende des 18. Jahrhunderts nur wenige große Komponisten gab, wäre es ungerecht, Gossec und Méhul nicht als zwei der bedeutendsten dieser Epoche zu erwähnen. Der Einfluss der neuen Art von Instrumentalmusik der Mannheimer Schule machte sich in Frankreich nach 1770 mit der Verbreitung der konzertanten Sinfonie bemerkbar, die bis etwa 1830 großen Erfolg hatte. In diesen etwa sechzig Jahren wurden verschiedene konzertante Instrumente verwendet, wobei die Kombination von Flöte, Oboe, Horn und Fagott zu den beliebtesten gehörte. Mozart war mit seiner konzertanten Sinfonie KV 297, die er 1778 für seine Freunde Wendling, Ramm, Punto und Ritter komponierte, ein Pionier dieser Kombination. Diese 2. konzertante Sinfonie in F-Dur ist ebenfalls für Flöte, Oboe, Horn, Fagott und Orchester. Sie besteht aus drei Sätzen: Allegro, Adagio, Menuett und Variationen. Das Allegro beginnt mit einer ausführlichen Orchestereinleitung, in der die Solisten zu hören sind und so die Orchesterfarbe bereichern. Dann verkünden die Solisten in Nachahmung eine fragende Phrase aus langen Tönen. Von diesem Punkt an zeigen Horn, Oboe, Fagott und Flöte ihre Virtuosität. Während der Durchführung findet ein Dialog zwischen den Instrumenten statt, wobei sehr interessante Modulationen in g-Moll und c-Moll verwendet werden. Nach der Reprise vereinigen sich die vier Solisten in einer Kadenz, die wahrscheinlich von Devienne selbst geschrieben wurde. Das Orchester beschließt das Werk mit sehr rhythmischen und brillanten Motiven. Das Adagio kann nicht als wirklich langsamer Satz angesehen werden, da es so kurz ist. Diese 15 Takte stehen in f-Moll und werden vom Komponisten sehr dramatisch wiedergegeben. Eine Kadenz der Solo-Oboe leitet den letzten Satz ein, ein Menuett mit Variationen. Ein schönes Thema wird von der Solo-Oboe und den Streichern vorgetragen. Es folgt ein Refrain, der bei jeder Variation wiederholt wird. In den aufeinander folgenden Variationen zeigen die Instrumente ihre Virtuosität: Flöte, Fagott, Horn und Oboe. Die fünfte und letzte Variation vereint alle Solisten und das Orchester zu einem freudigen großen Finale. Bernard Chapron