Christoph Graupner
Sinfonie in Es-Dur GWV 559
für 2 Hörner, 4 Pauken, Streicher und Basso continuo (Partitur)
Christoph Graupner
Sinfonie in Es-Dur GWV 559
für 2 Hörner, 4 Pauken, Streicher und Basso continuo (Partitur)
- Besetzung Kammerorchester
- Komponist Christoph Graupner
- Bearbeiter Ursula Kramer Florian Heyerick
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Partitur
- Verlag Christoph Graupner Gesellschaft
- Bestell-Nr. GRM-CB-GE-559-01
Beschreibung:
Score , Partitur der Sinfonie Es-dur GWV 559 für 2 Hörner, 4 Pauken, Streicher und Basso continuo
Die Sinfonie GWV 559 steht mit ihren fünf Sätzen ohne Bezug zu zeitgenössischen Tanzsatzmodellen gewissermaßen in der Mitte zwischen Ouverturenform und der Herausbildung der frühklassischen Sinfonie mit abstrakten Satzformen (sieht man einmal vom Menuett ab). Den Rahmen bilden zwei lebhafte, ja stürmische Ecksätze im Vivace bzw. Presto. Dazwischen stehen an den Positionen zwei und vier zwei Sätze in langsamerem Zeitmaß mit individueller delikater Schreibart: Im zweiten Satz ist es die Aufwertung der Bassstimme zum punktuellen Träger des melodischen Geschehens, die sie stellenweise sogar in direkten Dialog mit den ersten Violinen treten lässt; der vierte Satz besticht durch seine instrumentationstechnische Differenzierung: Die drei Unterstimmen des reinen Streichersatzes zupfen ihre Töne („pizzicato“), die Melodie der ersten Violinstimme wird mit Dämpfer („con sordino“) vorgetragen. Der längste Satz der Sinfonie markiert mit seiner dreiteiligen Da Capo-Anlage blockartig das Zentrum des Stückes.
Die Sinfonie GWV 559 steht mit ihren fünf Sätzen ohne Bezug zu zeitgenössischen Tanzsatzmodellen gewissermaßen in der Mitte zwischen Ouverturenform und der Herausbildung der frühklassischen Sinfonie mit abstrakten Satzformen (sieht man einmal vom Menuett ab). Den Rahmen bilden zwei lebhafte, ja stürmische Ecksätze im Vivace bzw. Presto. Dazwischen stehen an den Positionen zwei und vier zwei Sätze in langsamerem Zeitmaß mit individueller delikater Schreibart: Im zweiten Satz ist es die Aufwertung der Bassstimme zum punktuellen Träger des melodischen Geschehens, die sie stellenweise sogar in direkten Dialog mit den ersten Violinen treten lässt; der vierte Satz besticht durch seine instrumentationstechnische Differenzierung: Die drei Unterstimmen des reinen Streichersatzes zupfen ihre Töne („pizzicato“), die Melodie der ersten Violinstimme wird mit Dämpfer („con sordino“) vorgetragen. Der längste Satz der Sinfonie markiert mit seiner dreiteiligen Da Capo-Anlage blockartig das Zentrum des Stückes.