12 deutsche Tänze WoO 8
für Orchester
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Ludwig van Beethoven
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Beschreibung:

  • Opus: WoO8
Die 12 deutschen Tänze für Orchester sind im Herbst des Jahres 1795 entstanden. Beethoven komponierte diese Stücke samt den 12 Menuetten (Wo0 7) für den am 22. November veranstalteten Maskenball der Pensiongesellschaft bildendern Künstler Wiens. In den Nummern der Wiener Zeitung vom 14. und 18. November 1875 sind folgende Zeilen über das Werk erschienen: 'Die Musik zu den Menuetten und deutschen Tänzen ist für diesen Ball wieder eine ganz neue Bearbeitung. Für den größeren Saal hat sie... Kapellm. Süssmeyer, und für den kleinen Saal die Meisterhand des Herrn Ludwig van Beethoven aus Liebe zur Kunstverwandtschaft verfertigt. Das Originalmanuskript des Werkes ist verschollen; die einzige authentische Quelle der Orchesterversion ist eine vermutlich zeitgenössische, handgeschriebene Partitur, die sich gegenwärtig im Besitz der Deutschen Staatsbibliothek, Berlin unter der Signatur Mus. ms. 1261115 befindet. Das Manuskript ist aus der Sammlung Artaria in den Besitz der Bibliothek gelangt; die frühere Signatur war: Art. 138. Die vorliegende Ausgabe basiert auf diesem Manuskript. Es ist vierzehnzeilig auf Notenblättern im Querformat notiert und besteht aus 62 Seiten. Die Inschrift des Titelblattes lautet: Parti[t]ura 12 Deutsche. 1798 (Der kursivgedruckte Textteil wurde von fremder Hand später eingetragen. Die Jahreszahl ist irrtümlich.) Die Instrumente sind im Manuskript in dieser Reihenfolge angegeben: Violini Basso Flauti Oboi Clarinetti in C Fagotti Corni in C Trombe in C Timpani in C Die Instrumente sind nur am Anfang der ersten Seite angegeben; im weiteren nur dort, wo sich die Besetzung ändert und zwar so: in No. 6, 11 und 12: Flauto piccolo; in No. 10: Flauto piccolo, Triangolo, Tamburino und Türkische Trommel; in der Coda: Flauto piccolo, Posthorn und Türkische Trommel. Die vom Herausgeber vorgenommenen Ergänzungen (Vortragszeichen, fehlende Stellen der Stimmen usw.) sind in eckige Klammern gesetzt. Die besondere Bezeichnung der aufgrund analoger Stellen erfolgten Ergänzungen haben wir als überflüssig empfunden. Die Türkische Trommel entspricht der heutigen großen Trommel. Das Instrument gelangte ursprünglich aus Kleinasien nach Europa, daher die im 18. Jahrhundert noch modisch gewesene Benennung. Das Posthorn war das Signalinstrument der alten Postwagen; ein Blechblasinstrument ohne Ventil, in C gestimmt. Der hervorgebrachte Tonvorrat war fol gender: c' g' c' e' g' c'. Da das Posthorn in der heutigen Orchesterpraxis nicht benützt wird, haben wir es durch eine C-Trompete (Cornetto in Do) ersetzt. Das ursprüngliche Instrument war technisch biegsamer und hatte einen weicheren Klang; diese Umstände sollen bei der Aufführung berücksichtigt werden.