Christian Cannabich
Concerto C-Dur
für Flöte, Oboe, Fagott und Orchester
Christian Cannabich
Concerto C-Dur
für Flöte, Oboe, Fagott und Orchester
- Besetzung Querflöte, Oboe, Fagott und Orchester
- Komponist Christian Cannabich
- Bearbeiter Bernhard Päuler
- Ausgabe Partitur
- Verlag Edition Kunzelmann
- Bestell-Nr. KU-OCT10047
Beschreibung:
Die Entstehung des vorliegenden und bisher unveröffentlicht gebliebenen Konzertes in C-dur für Solo-Flöte, Solo-Oboe, Solo-Fagott und Orchester darf nach Jean K. Wolf 'The Orchestral Works of Christian Cannabich' (New York University, 1968) in die Jahre von Cannabichs Konzertmeistertätigkeit in Mannheim, also vor 1778, verwiesen werden. Die Bayerische Staatsbibliothek München verwahrt unter der Nr. Mus. Mss. 1829 zeitgenössische querfolüerte Stimmen-Abschriften dieses undatiert gebliebenen Konzerts. Das mit einem Incipit versehene Titelblatt lautet: Concerto a 12 Stromenti / Flauto Traverso Principale / Oboe Principale / Fagotto Principale / Violino Primo / Violino 2do / Viola / 2 Corni C / 2 Trombe in C / Tympani / e / Basso / (Faks.) / Di Christiano Cannabich. Neben einer in die Solostimmen eingebauten Kadenz (hier wie eingerichtet übernommen), enthält ein separates Blatt eine in Partiturform geschriebene und zweifelsfrei von der Hand Cannabichs stammende Alternativ-Kadenz. Sie wurde am Schluss des Konzerts auf S. 27 gesondert abgedruckt. Die Aufteilung des Basses leitet sich aus dem Umstand ab, dass in den Takten 54-58 und 112-116 das Streicherensemble mit Vorteil solistisch einzusetzen ist (eine gesonderte Violoncellostimme gibt den Hinweis). Eine weitere 'Organo con Contrabasso'-Stimme ohne Bezifferung gibt ausschliesslich den Text der Tutti-Bass-Stimmen. Die differenzierte Phrasierung und Dynamik wurde ergänzt sowie offensichtliche Schreibfehler stillschweigend berichtigt. Für die Bereitstellung von Kopien und die Erlaubnis zur Veröffentlichung dieses Werks möchte ich Herrn Dr. Robert Münster von der Bayerischen Staatsbibliothek herzlich danken. - Möge allen Freunden der Mannheimer Schule - hier sicherlich in bester Provenienz - dieses Tripel-Konzert eine Bereicherung der konzertanten Literatur bedeuten. Bernhard Päuler