Moritz Moszkowski
Concerto pour piano, en si mineur op. 3
Moritz Moszkowski
Concerto pour piano, en si mineur op. 3
- Besetzung Klavier und Orchester
- Komponist Moritz Moszkowski
- Bearbeiter Bojan Assenov
- Ausgabe Partitur
- Verlag Symétrie
- Bestell-Nr. 9790231807400
Beschreibung:
Das Klavierkonzert in h-Moll op. 3 (MoszWV 160) entstand während seines Aufenthalts in Berlin an der Neuen Akademie der Tonkunst, wo Moszkowski 1872 noch während seines Studiums Lehrer wurde. Zusammen mit seinem Freund und Kollegen Philip Scharwenka mietete er den Konzertsaal der Sing-Akademie in Berlin für ein Konzert mit Originalwerken. Die Uraufführung des Klavierkonzerts fand am Samstag, dem 27. Februar 1875, unter der Leitung von Ludwig von Brenner und mit dem Komponisten am Klavier statt. Die Symphonie in d-Moll (MoszWV 146) und die Caprice op. 4 (MoszWV 3) standen ebenfalls auf dem Programm. Die Premiere war ein Erfolg und Anton Rubinstein äußerte sich positiv über das Konzert. Das Klavierkonzert blieb jedoch unveröffentlicht. Obwohl Moszkowskis erste Kompositionen seit 1874 veröffentlicht wurden und er sein Opus 3 für einen großen französischen Verlag reserviert hatte, der ihm vorschwebte, fand er nicht auf Anhieb einen Verleger. Später entwickelte er eine kritische Distanz und wollte es nicht veröffentlichen, so dass er das bereits verkaufte Manuskript zurückziehen und das Werk überarbeiten konnte. Während er sein erstes Klavierkonzert als wertlos abtat, lobte er das zweite Klavierkonzert in Es-Dur op. 59 (MoszWV 162) als sein bestes Werk. In seiner eigenen ironischen Art bezeichnete er das ungewöhnlich umfangreiche erste Konzert als nur dazu geeignet, seinen Klavierstuhl zu vergrößern, um bessere Werke zu studieren. Dennoch wurde es dank der Begeisterung des Widmungsträgers Franz Liszt, für den Moszkowski das Konzert im Frühjahr 1875 in Weimar spielte, öffentlich bekannt. Liszt veranstaltete ein Privatkonzert für die Baronin Olga von Meyendorff, bei dem er selbst den Orchesterpart auf dem zweiten Klavier spielte.
Eine weitere öffentliche Aufführung des ersten Klavierkonzertes ist nicht bekannt. Nach dem Tod des Komponisten versuchte sein Schüler Bernard Pollack, es bei C. F. Peters herauszugeben, konnte aber weder das Manuskript finden noch den Verlagsleiter Henri Hinrichsen überzeugen. Das Konzert galt als verschollen, bis es in einer handschriftlichen Partitur zusammen mit anderen frühen Werken und Tagebüchern in einem Nachlass in der Bibliothèque nationale du France auftauchte. Einhundertneununddreißig Jahre nach der ersten öffentlichen Aufführung kam es am 9. Januar 2014 in der Warschauer Philharmonie mit dem bulgarischen Pianisten Ludmil Angelov, dem Dirigenten Vladimir Kiradjiev und dem Artur-Malawski-Sinfonieorchester Rzeszów zu einer zweiten "Premiere".
Details: Klavier, 1 kleine Flöte, 2 Flöten, 2 Oboen (Englischhorn), 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 4 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen, Pauken, Triangel, Violinen 1, Violinen 2, Bratschen, Violoncelli, Kontrabässe
Eine weitere öffentliche Aufführung des ersten Klavierkonzertes ist nicht bekannt. Nach dem Tod des Komponisten versuchte sein Schüler Bernard Pollack, es bei C. F. Peters herauszugeben, konnte aber weder das Manuskript finden noch den Verlagsleiter Henri Hinrichsen überzeugen. Das Konzert galt als verschollen, bis es in einer handschriftlichen Partitur zusammen mit anderen frühen Werken und Tagebüchern in einem Nachlass in der Bibliothèque nationale du France auftauchte. Einhundertneununddreißig Jahre nach der ersten öffentlichen Aufführung kam es am 9. Januar 2014 in der Warschauer Philharmonie mit dem bulgarischen Pianisten Ludmil Angelov, dem Dirigenten Vladimir Kiradjiev und dem Artur-Malawski-Sinfonieorchester Rzeszów zu einer zweiten "Premiere".
Details: Klavier, 1 kleine Flöte, 2 Flöten, 2 Oboen (Englischhorn), 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 4 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen, Pauken, Triangel, Violinen 1, Violinen 2, Bratschen, Violoncelli, Kontrabässe