Hyacinthe Jadin
Concerto pour piano et orchestre No. 2, en ré mineur
réduction pour piano
Hyacinthe Jadin
Concerto pour piano et orchestre No. 2, en ré mineur
réduction pour piano
- Besetzung Orchester
- Komponist Hyacinthe Jadin
- Bearbeiter Vincent Boyer
- Ausgabe Klavierauszug
- Verlag Symétrie
- Bestell-Nr. 9790231803662
Beschreibung:
Das zweite Konzert steht im ersten und dritten Satz in der Tonart d-Moll und im zweiten Satz in B-Dur. Das ziemlich voll besetzte Orchester besteht aus 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Fagotten, 2 Hörnern und Streichern (Violinen 1 und 2, Bratschen, Celli und Bässe). Das Allegro moderato, mit dem das Konzert eröffnet wird, steht in der Sonatenform, mit dem ersten Thema in d-Moll, gefolgt von einer Brücke (Takt 22), die das zweite Thema in F-Dur (Takt 30) bringt. Nach der Orchestereinleitung setzt das Klavier in Takt 72 ein und entwickelt das erste Thema, dann das zweite (Takt 110). Die Reprise erfolgt in Takt 283 nach einem Schema, das klassisch erscheinen mag. Das ist es aber nicht, denn die Durchführung ist um ein neues Thema in C-Dur herum aufgebaut (Takt 209), und die Reprise gibt das zweite Thema, das in d-Moll erklingt, wieder, während das erste nicht wieder auftaucht!
Das viertaktige Adagio gleicht eher einer Opernarie, in der das Klavier subtile Arabesken und fein ziselierte Verzierungen entwickelt.
Das abschließende Allegro würde ein Rondeau im französischen Stil in zwei Strophen mit dem damals sehr verbreiteten Geist der alla polacca verbinden (Webers Zweites Klarinettenkonzert, Beethovens Tripelkonzert), wären da nicht die vier Takte!
Man kann nicht umhin, die Originalität von Jadins musikalischen Konzeptionen, aber auch die Finesse und Flexibilität seines Klaviersatzes zu betonen. Das Orchester ist nie überwältigend, was den Komponisten aber nicht daran hindert, die instrumentalen Farben hervorzuheben. Sein feines Gespür für Harmonie schafft einen Weg, der das Ohr stets interessiert und sich wunderbar mit der durch die Themen vorgegebenen Logik des Aufbaus verbindet. Es besteht kein Zweifel, dass Jadin gut von Haydn und vielleicht sogar von Mozart gelernt hat.
Das viertaktige Adagio gleicht eher einer Opernarie, in der das Klavier subtile Arabesken und fein ziselierte Verzierungen entwickelt.
Das abschließende Allegro würde ein Rondeau im französischen Stil in zwei Strophen mit dem damals sehr verbreiteten Geist der alla polacca verbinden (Webers Zweites Klarinettenkonzert, Beethovens Tripelkonzert), wären da nicht die vier Takte!
Man kann nicht umhin, die Originalität von Jadins musikalischen Konzeptionen, aber auch die Finesse und Flexibilität seines Klaviersatzes zu betonen. Das Orchester ist nie überwältigend, was den Komponisten aber nicht daran hindert, die instrumentalen Farben hervorzuheben. Sein feines Gespür für Harmonie schafft einen Weg, der das Ohr stets interessiert und sich wunderbar mit der durch die Themen vorgegebenen Logik des Aufbaus verbindet. Es besteht kein Zweifel, dass Jadin gut von Haydn und vielleicht sogar von Mozart gelernt hat.