Giacomo Puccini
Edgar
Lyrisches Drama in 4 Akten (Fassung von 1891)
Giacomo Puccini
Edgar
Lyrisches Drama in 4 Akten (Fassung von 1891)
- Besetzung Gesang und Orchester
- Komponist Giacomo Puccini
- Serie UMPC Critical Editions
- Herausgeber Linda B. Fairtile
- Ausgabe Partitur (Urtext)
- Verlag Ricordi
- Bestell-Nr. NR14228400
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Beschreibung:
Die kritische Ausgabe von Edgar von Giacomo Puccini stellt die Oper in ihrer komplexen Übergangsphase wieder her und nimmt dabei die Aufführungen in Lucca im Jahr 1891 als Bezugspunkt - den letzten Versuch des Komponisten, das Werk in seiner ursprünglichen vieraktigen Form zu verfeinern. Da aus dieser Phase keine vollständige Orchesterpartitur erhalten ist, bietet die Ausgabe eine kritische Rekonstruktion auf der Grundlage einer Reihe zeitgenössischer Quellen - Manuskripte, Aufführungsmaterialien und gedruckte Gesangspartituren -, die sorgfältig ausgewählt und integriert wurden, um einen kohärenten und musikalisch zuverlässigen Text zu liefern. Das Ergebnis ist ein Edgar, der sich deutlich von der späteren dreiaktigen Fassung unterscheidet: eine Partitur, die reich an Revisionen, strukturellen Umarbeitungen und raffinierten Orchesterlösungen ist und Puccinis kompositorische Werkstatt in Aktion zeigt. Besondere Bedeutung kommt der gedruckten Gesangspartitur von 1890 zu, die als Hauptquelle für die Gesangsstimmen und die Gesamtstruktur dient. Die Orchestrierung basiert auf erhaltenen Teilen der Lucca-Manuskript-Partitur von 1891 sowie auf Puccinis Autograph (einschließlich des kürzlich wiederentdeckten zweiten und vierten Akts). Wo nötig, enthält die Ausgabe rekonstruierte Orchesterpassagen, die alle im kritischen Kommentar ausführlich dokumentiert sind. In den Anhängen und kritischen Anmerkungen wird eine breite Palette alternativer Lesarten aus maßgeblichen Quellen vorgestellt, die Wissenschaftlern und Interpreten wertvolle Einblicke in die Entwicklung des Werks und seine historisch belegten Varianten bieten. Diese Ausgabe stellt somit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Puccini-Forschung dar, sondern bietet auch die einmalige Gelegenheit, Edgar in seiner komplexesten und am wenigsten bekannten Form wiederzuentdecken.