Festmarsch für großes Orchester op. 139
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Joseph Joachim Raff
Festmarsch für großes Orchester op. 139
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Joseph Joachim Raff
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Beschreibung:

  • Seiten: 52
  • Maße: 210 x 297 mm
  • Opus: 139
  • Genre: Klassik, Klassische Musik (Romantik)
Vorwort
Die Musik von Joachim Raff' hat in den letzten 20 Jahren eine kleine Renaissance erlebt. Lange Zeit war der einst berühmte Musiker fast vergessen. Als Pjotr Tschaikowsky 1876 die Bayreuther Festspiele besuchte, stellte er fest, dass die größten Musiker Europas anwesend waren, und er zählte Raff neben Giuseppe Verdi, Charles Gounod, Johannes Brahms und anderen zu ihnen. Raff begründete seinen Ruf nicht durch das Schaffen von Opern wie die genannten berühmten Kollegen, sondern vor allem als Sinfoniker von hohem Rang. Eine beeindruckende Karriere, vor allem, wenn man bedenkt, dass er sich zunächst als Lehrer und Verkäufer in Musikalienhandlungen seinen kargen Lebensunterhalt verdienen musste.

Raff wurde 1822 in Lachen bei Zürich geboren. Er begann als Autodidakt zu komponieren und schuf sein erstes Werk, die Serenade op. 1, im Jahr 1842. Auf Empfehlung von Felix Mendelssohn Bartholdy druckte der Musikverlag Breitkopf & Härtel 1844 eine Reihe seiner Klavierstücke. Die Begegnung mit Franz Liszt 1845 in Basel war schicksalhaft. 1850 ging er als Liszts Sekretär und musikalischer Mitarbeiter nach Weimar, wo er unter anderem Liszts symphonische Dichtungen schrieb und möglicherweise sogar teilweise orchestrierte. 1856 zog er schließlich nach Wiesbaden, da er sich künstlerisch allmählich von Liszt und Wagner distanzierte. Der eigentliche Durchbruch gelang ihm mit der Komposition der Sinfonie "An das Vaterland", mit der er 1863 den Orchesterwettbewerb der Gesellschaft der Musikfreunde (Wien) gewann. 1877 wurde er zum Direktor des neu gegründeten Hoch'schen Konservatoriums für Musik in Frankfurt am Main gewählt. Es gelang ihm, herausragende Lehrer wie Clara Schumann zu verpflichten und so den internationalen Ruf der Institution zu begründen. Er blieb in dieser Position bis zu seinem Tod im Jahr 1882.