Bohuslav Martinu
Incantation H 358 - Fantasia Concertante B-Dur H 366
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 und Nr. 5 - Complete Edition III/1/5
Bohuslav Martinu
Incantation H 358 - Fantasia Concertante B-Dur H 366
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 und Nr. 5 - Complete Edition III/1/5
- Besetzung Klavier und Orchester
- Komponist Bohuslav Martinu
- Serie The Bohuslav Martinu Complete Edition
- Herausgeber Ivana Kalina Tabak
- Ausgabe Partitur (Urtext)
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Bestell-Nr. BA10579-01
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Beschreibung:
'Inkantation' (1956), das vierte Klavierkonzert Bohuslav Martinus, hat eine atypische zweisätzige Struktur. Es wurde für Rudolf Firkušný, den Freund des Komponisten, komponiert, der das Werk bis 1970 aus einer Abschrift des Autographs gespielt hat; erst dann ist die Komposition im Druck erschienen. Das diesem folgende 'Konzert in B für Klavier und Orchester' (1957-1958), unter dem Namen 'Fantasia Concertante' bekannt, ist das allerletzte konzertante Werk Martinus. Dieses auf Bitte der Schweizer Pianistin Margrit Weber komponierte dreisätzige Konzert unterscheidet sich in seinen kompositorischen Mitteln wesentlich von dem vorangegangenen. In diesem Fall hat Martinu die Ausgabe des Werkes wesentlich beeinflusst.
Als Grundlage für den vorliegenden Band der Gesamtausgabe der Werke Bohuslav Martinus dienten vor allem zeitgenössische Kopien, in die der Komponist direkt eingegriffen hatte. Die Edition vermittelt eine Reihe neuer Erkenntnisse zur Entstehung beider Werke.
Als beliebte Komödie, die insbesondere für ihr exotisches Kolorit bekannt war, fand 'Soliman second' rasche Verbreitung auf vielen europäischen Bühnen. Durch die Vermittlung des Hoftheaterdirektors Graf Durazzo gelangte das entsprechende Textbuch auch nach Wien. Möglicherweise wurde Gluck als 'Direttore della Musica' am Wiener Burgtheater und als versierter Autor französischer Opéras-comiques mit der Komposition der in der Komödie vorgesehenen Gesangsnummern - vier Solo-Airs und ein Duett - beauftragt. Diese Beschäftigung mit Schauspielmusik ist nach heutigem Kenntnisstand ein Sonderfall in seinem künstlerischen Schaffen.
Neben der detaillierten Einleitung zur Werkgeschichte enthält der Band den Kritischen Bericht, worin die Quellenlage, Bemerkungen zur Editionstechnik und zur Aufführungspraxis eingehend kommentiert werden. Beispielhafte Auszüge aus den Quellen sowie das Textbuch zur Erstaufführung sind faksimiliert wiedergegeben.
Als Grundlage für den vorliegenden Band der Gesamtausgabe der Werke Bohuslav Martinus dienten vor allem zeitgenössische Kopien, in die der Komponist direkt eingegriffen hatte. Die Edition vermittelt eine Reihe neuer Erkenntnisse zur Entstehung beider Werke.
Als beliebte Komödie, die insbesondere für ihr exotisches Kolorit bekannt war, fand 'Soliman second' rasche Verbreitung auf vielen europäischen Bühnen. Durch die Vermittlung des Hoftheaterdirektors Graf Durazzo gelangte das entsprechende Textbuch auch nach Wien. Möglicherweise wurde Gluck als 'Direttore della Musica' am Wiener Burgtheater und als versierter Autor französischer Opéras-comiques mit der Komposition der in der Komödie vorgesehenen Gesangsnummern - vier Solo-Airs und ein Duett - beauftragt. Diese Beschäftigung mit Schauspielmusik ist nach heutigem Kenntnisstand ein Sonderfall in seinem künstlerischen Schaffen.
Neben der detaillierten Einleitung zur Werkgeschichte enthält der Band den Kritischen Bericht, worin die Quellenlage, Bemerkungen zur Editionstechnik und zur Aufführungspraxis eingehend kommentiert werden. Beispielhafte Auszüge aus den Quellen sowie das Textbuch zur Erstaufführung sind faksimiliert wiedergegeben.