Konzert-Ouvertüre c-Moll (TH 38)
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Peter Iljitsch Tschaikowsky
Konzert-Ouvertüre c-Moll (TH 38)
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Peter Iljitsch Tschaikowsky
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Beschreibung:

  • Seiten: 100
  • Maße: 210 x 297 mm
  • Tonart: c-Moll
  • Genre: Klassik, Klassische Musik (Romantik)
Vorwort
Pjotr Tschaikowskys TH 38 (Ouvertüre in c-Moll), die Mitte der 1860er Jahre in einer der vielen frustrierenden Phasen im Leben des jungen Komponisten entstand und zu seinen Lebzeiten nie aufgeführt wurde, ist ein Zeugnis für die tiefen kulturell-ideologischen Brüche in der russischen klassischen Musik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Werk wurde kurzerhand für die öffentliche Aufführung abgelehnt und von der führenden Musikerpersönlichkeit und dem Pädagogen Anton Rubinstein als zutiefst unzulänglich erachtet, was die zunehmende Entfremdung Tschaikowskys vom ästhetischen Establishment jener Zeit verdeutlicht. Darüber hinaus wurde Tschaikowsky mit dem Aufkommen der allgemeinen Debatte "Slawophil vs. Westler", einem intensiven Kampf, der alles von Musik und Kultur bis hin zu Politik und Philosophie umfasste, um die Beziehung Russlands zum europäischen Kosmopolitismus zu bestimmen, gleichzeitig von den konkurrierenden Kräften des Pro-Autodidaktismus vs. Pro-Konservatismus und des Pro-Russisch vs. Pro-Europäisch beeinflusst.