Konzert für Viola Es-Dur
Partitur (Octav Format)
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Carl Friedrich Zelter
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Carl Friedrich Zelter
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Beschreibung:

  • Seiten: 50
  • Gewicht: 182 g
  • Tonart: Es-Dur
  • Genre: Klassik
  • ISMN: 9790206205491
Carl Friedrich Zelter wurde am 11. Dez. 1758 in Berlin geboren. Vom frühen Kindesalter an zur Musik hingezogen und sich auf verschiedenen Instrumenten zunächst selbst ausbildend, sollte er als Sohn eines Bauunternehmers den Beruf des Vaters erlernen. Tatsächlich begann Zelter nach Absolvierung des Gymnasiums eine Maurerlehre, besuchte nebenbei die Königliche Zeichenakademie und machte 1783 seine Meisterprüfung, ohne jedoch seine musikalischen Studien zu vernachlässigen. Die instrumentale Ausbildung wurde aufs Beste gefördert durch verständnisvolle Lehrer, und nach einigen Kompositionsversuchen nahm Zelter Unterricht bei Marpurg und Kirnberger. Später wurde er Schüler von K. Fr. Fasch, dem damaligen Leiter der Berliner Singakademie, dessen Stelle Zelter im Jahre 1800 übernahm. Der unermüdliche und vielseitige Musiker gründete 1807 ein Collegium musicum zur Pflege alter Musik und zwei Jahre darauf die 'Berliner Liedertafel'. Seine durch Goethe und W. v. Humboldt befürwortete Berufung als erster Musikprofessor an die 'Akademie der Schönen Künste' erfolgte 1809. Um sich ausschliesslich seinen künstlerischen und pädagogischen Aufgaben widmen zu können, trat Zelter 1815 aus der Maurerinnung aus, nachdem er auch in diesem Fach erfolgreich tätig gewesen war. (Errichtung des Königlichen Kadettenhauses sowie anderer Königlicher Gebäude). Im Jahre 1823 wurde Zelter die Leitung der von ihm geschaffenen 'Musikalischen Bildungsanstalt' übertragen, an welcher er ab 1829 den gesamten Unterricht erteilte. In jene Zeit fällt auch die Gründung der Musikalien-Sammlung (spätere Musikabteilung der Preussischen Staatsbibliothek), die der Meister als Bibliothekar mustergültig betreute und erweiterte. Durch Zelters tiefe Bach-Verehrung und kraftvolle Zielstrebigkeit kam im März 1829 die denkwürdige Aufführung der 'Matthäus-Passion' zustande, deren Leitung er dem erst 20jährigen Felix MendelssohnBartholdy, welcher wie Otto Nicolai und Carl Loewe zu seinen Privatschülern zählte, anvertraute. Seit 1799 mit Goethe in Verbindung, war Zelter, 'die grundwackere und treffliche Natur' (Goethe) zunächst musikalischer Berater und später des Dichters persönlicher Freund. Der berühmt gewordene 'Briefwechsel' wurde von Goethe selbst zur Veröffentlichung bestimmt. 1830 mit dem Ehrendoktor der phil. Facultät ausgezeichnet, starb Zelter am 15. Mai 1832 - wenige Wochen nach Goethes Tod. Der ihm eng befreundete Friedrich Schleiermacher hielt die Grabrede. Zelter schrieb - neben zahlreichen Liedern und Kantaten - nur wenige Instrumentalwerke. Seine Sinfonien und ein Violinkonzert sind verschollen, und so ist uns ausser einigen Klavierstücken nur noch das vorliegende Konzert für Viola erhalten. Es entstand 1779, als Zelter während seiner Maurerlehre in dem von G. Benda geleiteten Orchester des Döbbelinschen-Theaters alternierend am Geigenoder Bratschenpult als Aushilfe tätig war. Über die originelle Entstehung des Werkes berichtet uns der Komponist in seiner 1808 begonnenen Selbstbiographie (C. Fr. Zelters Darstellungen seines Lebens - herausgegeben von j. W. Schottländer / 44. Band der Schriften der Goethe-Gesellschaft / Weimar 1931): 11 ... Einer meiner heissen Wünsche war indessen unerfüllt geblieben. Ich kannte noch keine ordentliche Partitur und hatte schon längst gewünscht, ein Benda'sches Stück in Partitur zu sehn, und dazu war mir nun durch die Entfernung vom Theater die Hoffnung ganz abgeschnitten. Darüber fiel mir ein, dass ein Bratschist aus dem Orchester, der nebenher ein Taubenhändler war, einst gesagt hatte, er besässe die Partitur von Bendas 'Ariadne auf Naxos'. Zu diesem nun ging ich hin. Er besass die Partitur wirklich, wollte sie aber nur verkaufen und verlangte so viel Geld dafür, als ich nicht hatte. Eines Tages kam er zu mir und nahe auf meinem Hofe ein paar Tauben sitzen, welche einem Nachbar gehörten, und verlangte von mir, ihm diese Tauben zu geben, so wolle er mir die Partitur der 'Ariadne' leihen. Daraus konnte nun freilich nichts werden...