Georg Friedrich Händel
La Bellezza ravveduta nel trionfo del Tempo e del Disinganno HWV 46a
Oratorium in 2 Teilen - Hallische Händel-Ausgabe (HHA) I/4,1
Georg Friedrich Händel
La Bellezza ravveduta nel trionfo del Tempo e del Disinganno HWV 46a
Oratorium in 2 Teilen - Hallische Händel-Ausgabe (HHA) I/4,1
- Besetzung Soli (SSAT) und Orchester
- Ausgabe Partitur (Urtext)
- Komponist Georg Friedrich Händel
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Serie Hallische Händel-Ausgabe
- Herausgeber Michael Pacholke
- Bestell-Nr. BA10721-01
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Beschreibung:
Mit 'La Bellezza ravveduta nel trionfo del Tempo e del Disinganno' ('Die durch den Sieg der Zeit und der Erhellung geläuterte Schönheit'), HWV 46a, gelang dem 22-jährigen Händel gleich zu Beginn seines Oratorienschaffens einer seiner größten Würfe auf diesem Gebiet. 1707 in Rom entstanden war das Werk lange als 'Il trionfo del Tempo e del Disinganno' ('Der Sieg der Zeit und der Erhellung') bekannt. Im Rahmen der Hallischen Händel-Ausgabe folgt der Werktitel jedoch der Bezeichnung in der Primärquelle.
Im vielfach von Erfindungen Reinhard Keisers (1674-1739) inspirierten melodischen Reichtum wird das Werk von keinem anderen Oratorium Händels übertroffen. Am Ende einer imponierenden Reihung von hinreißenden Arien, Duetten und Quartetten wird Bellezzas Läuterung zum gottgefälligen Leben von ihrem überwältigend schönen, todtraurigen Schlussgesang 'Tu del ciel ministro eletto' in schneidendem E-Dur begleitet, ein absoluter Höhepunkt dramatischer Ironie in Händels Schaffen.
Auch wegen seiner schlackenlosen dramatischen Struktur - anders als in vielen anderen Oratorien und in allen Opern des Barock wird niemals aus der Handlung ausgestiegen, alle Arien gehören zum Disput der vier dramatischen Personen - erlebte das Oratorium in den letzten Jahren lange Reihen umjubelter, meist szenischer Aufführungen.
Im vielfach von Erfindungen Reinhard Keisers (1674-1739) inspirierten melodischen Reichtum wird das Werk von keinem anderen Oratorium Händels übertroffen. Am Ende einer imponierenden Reihung von hinreißenden Arien, Duetten und Quartetten wird Bellezzas Läuterung zum gottgefälligen Leben von ihrem überwältigend schönen, todtraurigen Schlussgesang 'Tu del ciel ministro eletto' in schneidendem E-Dur begleitet, ein absoluter Höhepunkt dramatischer Ironie in Händels Schaffen.
Auch wegen seiner schlackenlosen dramatischen Struktur - anders als in vielen anderen Oratorien und in allen Opern des Barock wird niemals aus der Handlung ausgestiegen, alle Arien gehören zum Disput der vier dramatischen Personen - erlebte das Oratorium in den letzten Jahren lange Reihen umjubelter, meist szenischer Aufführungen.
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