La Chute de Lucifer, poème symphonique pour trombone et orchestre
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Patrick Burgan
La Chute de Lucifer, poème symphonique pour trombone et orchestre
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Patrick Burgan
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Beschreibung:

  • Seiten: 56
  • Erschienen: 31.12.2013
  • Dauer: 25:00
  • Maße: 297 x 420 mm
  • Gewicht: 370 g
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne
  • ISMN: 9790231804713
John Miltons "Das verlorene Paradies" beginnt mit der Vision Satans und seiner ohnmächtigen Engel im brennenden Höllensee nach ihrem schwindelerregenden Sturz in den großen Abgrund. Erst nach einigen Kapiteln erfahren wir aus den Worten Raphaels, der kam, um Adam zu warnen, die Einzelheiten der Rebellion jenes Engels, der die Finsternis verkörpern sollte, nachdem er der Engel war, der das Licht trug (Luci-fer).
Dieses Konzert für Posaune, ein wahres symphonisches Gedicht, zeichnet die Chronologie jenes biblischen Ereignisses nach, das der englische Dichter des 17. Jahrhunderts mit solch halluzinatorischer Kraft beschrieben hat.
Ein sanfter Streicherklang - das in Licht getauchte Himmelreich - bildet die Kulisse und führt die Solostimme des Cellos ein. Der Zweifel wird durch einen vom ganzen Orchester gespielten Akkord ausgelöst, dann enthüllt der Protagonist eine andere Seite seines Gesichts, und seine sich verwandelnde Stimme macht Platz für die Posaune, den Zwillingsbruder des Cellos. Die Posaune singt weiter in einer immer stärker gequälten Orchesterumgebung.
Dann wandelt sich das "Licht" des ersten Satzes, mit eher diatonischen Farben, allmählich in "Rebellion" durch einen Abschnitt mit überlagerten verschiedenen Tempi.
Dieser sehr schnelle zweite Satz ist eine zwölftönige Fuge, deren aufeinanderfolgende Entwicklungen die Kämpfe zwischen dem Heer der rebellischen Engel gegen die Seraphim darstellen (Massenbewegung, heftiges Krachen, keuchende Pausen und rasende Kampfrunden), bis zum Eingreifen des Sohnes (harmonische Blöcke der Blechbläser), der die Rebellen an die Grenzen des Himmels zurückdrängt und sie in einen neun Tage dauernden Fall stürzt.
Die Kadenz des Solisten erklingt in einem tiefen und dröhnenden sonoren Magma: dies ist die Stimme des besiegten Engels, der sein Bewusstsein wiedererlangt.
"Abyss", der dritte Satz, ist ein schwerer und schmerzhafter Marsch, in dem Satan seine Armee erweckt und sein Pandoemonium einweiht. Das Böse hat von nun an seinen Monarchen.
Ist irgendetwas aktueller und näher am modernen Menschen als das Schicksal dieses gefallenen Engels? Er weigert sich, sich als Geschöpf einer höheren Macht zu betrachten, sein törichter Stolz redet ihm ein, dem Schöpfer mindestens ebenbürtig zu sein. Das Bewusstsein seines freien Willens macht ihn blind und er sieht sich schließlich als Herr des Universums und rebelliert gegen die bestehende Ordnung. Hat Nietzsche, als er Ende des 19. Jahrhunderts den Tod Gottes verkündete, die Menschheit in gewisser Weise nicht ohne geistige Gewissheit gelassen und sie nicht in einen neuen großen Abgrund gestoßen: die Offenbarung, dass das Leben sinnlos ist?
Dieses Werk wurde für den Posaunisten und Cellisten Fabrice Millischer geschrieben, dem es in Freundschaft gewidmet ist.

(Übersetzung Philippe Do)

Details: Soloposaune, 2 Flöten (die 2. Flöte spielt auch die kleine Flöte), 1 Oboe, 1 Englischhorn, 2 Klarinetten in B (die 2. Klarinette spielt auch die Bassklarinette), 2 Fagotte (das 2. Fagott spielt auch das Kontrafagott), 2 Hörner, 2 Trompeten in C, 1 Tenorposaune, 1 Bassposaune, 1 Tuba, 3 Percussionisten (Percussion 1 : 5 Pauken, Glockenspiel, 3 Becken (hoch, mittel, tief), metal chimes, wood chimes, 2 temple blocks, Rassel, Triangel, Percussion 2 : Marimba, Bassdrum, 4 Toms (hoch, mittel, tief, sehr tief), Nagelbecken, hohes Becken, Schlagzeug 3: Celesta, Vibraphon, Snare, Saitentrommel, 3 Tamtams (hoch, mittel, tief), Triangel, hohes Becken, hohes Bongo), 2 Harfen, Mindestbesetzung für Streicher: 10 Violinen 1, 8 Violinen 2, 8 Bratschen, 6 Celli, 4 Kontrabass mit 5 Saiten.