La Valse
Choregraphische Dichtung
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Maurice Ravel
La Valse
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Beschreibung:

  • Erschienen: 01.07.2024
  • Gewicht: 454 g
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne, Walzer
  • ISBN: 9781638878032
  • EAN: 735816156299
Maurice Ravels (1875-1937) La Valse, poème chorégraphique pour orchestre (ein choreografisches Gedicht für Orchester), hat eine etwas wechselvolle Geschichte, die zu zahlreichen Interpretationen des Werks geführt hat. Eine ältere Idee, die Ravel bereits 1906 hatte, war die Komposition eines Werks mit dem Titel Wien" als Hommage an den Walzerkönig Johann Strauss II. Bevor das Werk fertiggestellt werden konnte, kam der Erste Weltkrieg dazwischen, und Ravel komponierte nichts, da er als Krankenwagenfahrer an der Front diente. Er kam auf die Idee zurück, als der berühmte Impresario und Gründer der Ballets Russes, Serge Diaghilev, 1919 ein neues Ballett bei Ravel in Auftrag gab. Als Diaghilew einen Klavierauszug der neuen Komposition hörte, bezeichnete er das Werk zwar als "Meisterwerk", lehnte es aber als "kein Ballett" ab. Es ist ein Porträt des Balletts". Ein junger Francis Poulenc, der zu dieser Zeit im Saal anwesend war, berichtete: "Ravel erteilte mir eine Lektion in Bescheidenheit, die mich mein ganzes Leben lang begleitet hat; er nahm seine Musik ganz ruhig auf und verließ, ohne sich darum zu kümmern, was wir alle davon hielten, ruhig den Raum." Die Ablehnung zerstörte die Beziehung zwischen Ravel und Diaghilew, und als sie sich ein letztes Mal trafen, führte Ravels Weigerung, die Hand zu geben, dazu, dass Diaghilew den Komponisten zu einem Duell herausforderte, obwohl der Russe sich überreden ließ. Seit seiner Uraufführung in Paris am 12. Dezember 1920 hat das Werk einen festen Platz im Orchesterrepertoire und wurde in den 1950er Jahren sogar als Ballett aufgeführt. Doch trotz Ravels eigenem Versuch, die Vorstellung zu widerlegen, das Werk sei symbolisch, sehen viele darin einen Kommentar zum Nachkriegseuropa nach dem Krieg; eine verzerrte Version eines Wiener Walzers, die den österreichisch-deutschen Militarismus kritisiert und auf die Welt zurückblickt, in der der Walzer als eine vergangene Ära dominierte, die der Krieg zerstört hat. Ob es sich nun um einen "Totentanz" handelt oder um das, was Ravel als "eine tanzende, wirbelnde, fast halluzinatorische Ekstase, einen immer leidenschaftlicheren und anstrengenderen Wirbelwind von Tänzern, die von nichts anderem als dem "Walzer" überwältigt und beglückt werden" beschreibt, La Valse hat auch heute noch einen Platz im Konzertsaal. Besetzungen: 3(3dPicc).3(3dEH).2+BCl.2+CBsn: 4.3.3.1: Timp.Perc(6): Hp(2): Str (9-8-7-6-5 im Satz).