Jean-Philippe Rameau
Les Boréades RCT 31
Tragédie in 5 Akten
Jean-Philippe Rameau
Les Boréades RCT 31
Tragédie in 5 Akten
- Besetzung Soli, gemischter Chor und Orchester
- Komponist Jean-Philippe Rameau
- Serie Jean-Philippe Rameau. Opera Omnia (OOR)
- Herausgeber Sylvie Bouissou
- Ausgabe Partitur (Urtext)
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Bestell-Nr. BA8865-01
inkl. MwSt.,
zzgl. Versand
Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren
Beschreibung:
Mit „Les Boréades“, ediert von der Projektleiterin der Rameau-Gesamtausgabe und zentralen Persönlichkeit der internationalen Rameau-Forschung Sylvie Bouissou, erscheint ein Meilenstein – endlich ist dieses Spitzenwerk für die Wissenschaft und die Bühne in all seinen Facetten zugänglich. Aufgrund rechtlicher Komplikationen um das in der Bibliothèque nationale in Paris konservierte Manuskript (mit Korrekturen Rameaus) musste die Edition dieses Hauptwerks, das erst im 20. Jahrhundert entdeckt und aufgeführt wurde, zunächst um viele Jahre zurückgestellt werden.
Umso mehr profitiert diese kritische Erstausgabe nun von den Erkenntnissen moderner Rameau-Forschung und heutigen Editionstechniken. Wie sie in der Einleitung erörtert, vermutet die Herausgeberin, dass das Werk wegen des heiklen Librettos, das der höfischen Zensur zum Opfer gefallen sein könnte, nicht wie geplant 1763 am Pariser Théâtre de Choisy aufgeführt wurde. Auch diskutiert sie problematische editorische Fragen um Balkensetzung, Bögen, den Basso continuo und den Kontrabass.
Neben Partitur, Klavierauszug und Stimmen in den Originaltonarten ist das vollständige Aufführungsmaterial auch in einer in Teilen transponierten Fassung lieferbar (BA08875-01). Damit werden die hohen Stimmlagen der Haute-contre-Partien des Abaris und der Calisis für die Besetzung mit modernem Orchester in 440 Hz-Stimmung praktikabel; sorgsam eingerichtete Übergänge zwischen den Tonarten sorgen dafür, dass sich diese Eingriffe nahtlos einpassen.
Umso mehr profitiert diese kritische Erstausgabe nun von den Erkenntnissen moderner Rameau-Forschung und heutigen Editionstechniken. Wie sie in der Einleitung erörtert, vermutet die Herausgeberin, dass das Werk wegen des heiklen Librettos, das der höfischen Zensur zum Opfer gefallen sein könnte, nicht wie geplant 1763 am Pariser Théâtre de Choisy aufgeführt wurde. Auch diskutiert sie problematische editorische Fragen um Balkensetzung, Bögen, den Basso continuo und den Kontrabass.
Neben Partitur, Klavierauszug und Stimmen in den Originaltonarten ist das vollständige Aufführungsmaterial auch in einer in Teilen transponierten Fassung lieferbar (BA08875-01). Damit werden die hohen Stimmlagen der Haute-contre-Partien des Abaris und der Calisis für die Besetzung mit modernem Orchester in 440 Hz-Stimmung praktikabel; sorgsam eingerichtete Übergänge zwischen den Tonarten sorgen dafür, dass sich diese Eingriffe nahtlos einpassen.