Bohuslav Martinu
Mariken de Nimègue H 236/2 I
Leinenmaterial
Bohuslav Martinu
Mariken de Nimègue H 236/2 I
Leinenmaterial
- Besetzung Soli, Sprecher, Chor und Orchester
- Komponist Bohuslav Martinu
- Serie The Bohuslav Martinu Complete Edition
- Ausgabe Partitur
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Bestell-Nr. BA10587-01
inkl. MwSt.,
zzgl. Versand
Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren
Beschreibung:
Die einaktige Oper "Mariken de Nimègue" nach einem mittelalterlichen niederländischen Marien-Mirakel komponierte Bohuslav Martinu während seines Aufenthalts in Paris im Jahr 1933 nach einem französischen Text von Henri Ghéon. Es handelt sich um die bisher nicht veröffenlichte und nicht aufgeführte erste Fassung der Oper. 1934 entstand die zweite und letzte Fassung, die Martinu in seinen tschechischsprachigen Opernzyklus "Hry o Marii" (Marienspiele) H 236 aufnahm. Anlass für die Erstellung der zweiten Fassung war also die Notwendigkeit, die Musik an die tschechische Übersetzung des Librettos von Vilém Závada anzupassen. Die erste Fassung der Oper unterscheidet sich von der tschechischen weitgehend in der Orchestrierung, der Vertonung des französischen Textes und dem umfangreichen ursprünglichen musikalischen Material, das Martinu in der zweiten Fassung nicht mehr verwendete. Das Vorwort schildert die komplizierte Entstehung und das Schicksal der ersten Fassung der Oper, einschließlich der Schwierigkeiten des Komponisten bei der Suche nach einem geeigneten Librettisten. Als solchen hatte Martinu ursprünglich den tschechischen Dichter Vítezslav Nezval vorgesehen (eine vollständige Skizze von Nezvals Libretto ist im Teil "Dokumente" zu finden).
Die ausgewählten Faksimileseiten der autographen Partitur und des Klavierauszugs dokumentieren die Kürzungen des Komponisten und komplizierte Stellen der Edition. Im Kritischen Bericht werden alle für die Edition relevanten Noten- und Textquellen einschließlich ihrer Auswertung vorgestellt.
Die ausgewählten Faksimileseiten der autographen Partitur und des Klavierauszugs dokumentieren die Kürzungen des Komponisten und komplizierte Stellen der Edition. Im Kritischen Bericht werden alle für die Edition relevanten Noten- und Textquellen einschließlich ihrer Auswertung vorgestellt.