Franz Schubert
Mehrstimmige Gesänge mit Orchesterbegleitung
Franz Schubert
Mehrstimmige Gesänge mit Orchesterbegleitung
- Besetzung Soli, gemischter Chor und Orchester
- Ausgabe Partitur (Urtext)
- Komponist Franz Schubert
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Serie Franz Schubert, Neue Ausgabe sämtlicher Werke
- Herausgeber Vasiliki Papadopoulou Michael Kube
- Bestell-Nr. BA5575-01
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Beschreibung:
Der Band III/1 der "Neuen Schubert-Ausgabe" präsentiert Franz Schuberts mehrstimmige Gesänge mit Orchester bzw. instrumentalem Ensemble. Die Instrumentierung der neun Kompositionen ist vielfältig und reicht von Männerstimmen mit tiefen Streichern im "Gesang der Geister über den Wassern" (D 714) oder Männerstimmen mit vier Hörnern im "Nachtgesang im Walde" (D 913) bis hin zu größer besetzten Gelegenheitswerken mit Holzbläsern, Hörnern, Posaunen, Pauken, Gesangsstimmen und Streichern wie in der Spendou-Kantate (D 472). Der fragmentarische Entwurf zum "Gesang der Geister über den Wassern" ist im Anhang wiedergegeben.
Besonders hervorzuheben ist die differenzierte editorische Behandlung der einzelnen Werke, die der heterogenen Quellenlage Rechnung trägt. So konnten basierend auf Schuberts Autograph des "Gesangs der Geister über den Wassern", das großflächige Kürzungen aufweist, neue Erkenntnisse gewonnen werden, die zu einer Neubewertung und revidierten Edition der Komposition in zwei Fassungen führten. Die Bemerkungen in den "Quellen und Lesarten" liefern Einblicke in den Revisionsprozess sowie Erläuterungen zu bislang fehlinterpretierten Stellen.
Das Vorwort beleuchtet zudem die Entstehungskontexte der Werke und gibt Aufschluss über Besetzung, Ur- und weitere frühe Aufführungen sowie Textautoren. So konnten beispielsweise Hinweise auf den unbekannten Verfasser des Textes zur Kantate "Wer ist groß?" (D 110) gefunden werden, die Napoleon Bonaparte dem österreichischen Kaiser Franz I. gegenüberstellt, oder auch ein Schriftstück des Schubert-Freunds Josef Wilhelm Witteczek zur verschollenen Kantate "Prometheus" (D 451), in dem die bisher nur summarisch bekannten Werkteile einzeln samt Textincipits aufgeführt werden.
Besonders hervorzuheben ist die differenzierte editorische Behandlung der einzelnen Werke, die der heterogenen Quellenlage Rechnung trägt. So konnten basierend auf Schuberts Autograph des "Gesangs der Geister über den Wassern", das großflächige Kürzungen aufweist, neue Erkenntnisse gewonnen werden, die zu einer Neubewertung und revidierten Edition der Komposition in zwei Fassungen führten. Die Bemerkungen in den "Quellen und Lesarten" liefern Einblicke in den Revisionsprozess sowie Erläuterungen zu bislang fehlinterpretierten Stellen.
Das Vorwort beleuchtet zudem die Entstehungskontexte der Werke und gibt Aufschluss über Besetzung, Ur- und weitere frühe Aufführungen sowie Textautoren. So konnten beispielsweise Hinweise auf den unbekannten Verfasser des Textes zur Kantate "Wer ist groß?" (D 110) gefunden werden, die Napoleon Bonaparte dem österreichischen Kaiser Franz I. gegenüberstellt, oder auch ein Schriftstück des Schubert-Freunds Josef Wilhelm Witteczek zur verschollenen Kantate "Prometheus" (D 451), in dem die bisher nur summarisch bekannten Werkteile einzeln samt Textincipits aufgeführt werden.
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