Georg Friedrich Händel
Musik für das Schauspiel "Comus (There in blissful shades and bow’rs)" - Musik für das Schauspiel "Alceste" - Englische Lieder
Hallische Händel-Ausgabe (HHA) II/Supplement 4
Georg Friedrich Händel
Musik für das Schauspiel "Comus (There in blissful shades and bow’rs)" - Musik für das Schauspiel "Alceste" - Englische Lieder
Hallische Händel-Ausgabe (HHA) II/Supplement 4
- Besetzung Soli und Orchester
- Komponist Georg Friedrich Händel
- Serie Hallische Händel-Ausgabe
- Herausgeber Christine Martin
- Ausgabe Noten (Urtext)
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Bestell-Nr. BA10271-01
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Beschreibung:
Musik war seit dem 16. Jahrhundert ein wichtiger Bestandteil vieler Theateraufführungen auf den britischen Inseln. Auch zahlreiche Favoritstücke G. F. Händels erklangen, oft bearbeitet und parodiert, in englischen Dramen und Ballad Operas. Händel selbst komponierte jedoch nur gelegentlich für die Theaterbühne.
Der vorliegende Band enthält Händels weltliche Vokalwerke in englischer Sprache, die im weitesten Sinne als ‚Theatre music? oder Schauspielmusiken bezeichnet werden können: Vier Nummern ("There in blissful shades and bow’rs", HWV 44) zu John Miltons "Maske", später "Comus" genannt, die Schauspielmusik zu Tobias Smolletts Drama "Alceste", HWV 45, das 1750 am Covent Garden Theatre in London gespielt werden sollte, sowie fünfzehn englische Lieder, die oft zuerst auf den Bühnen der Londoner Theater und Pleasure Gardens aufgeführt wurden, bevor sie sich durch gedruckte Liedblätter verbreiteten.
Die Musik zu "Alceste", die ohne das dazugehörige Drama überliefert ist, wird ergänzt durch Recherchen zu möglichen Vorbildern für Smolletts Tragödie. Bei den englischen Liedern galt es vor allem, die authentischen Kompositionen von zahlreichen Arrangements und Kontrafakturen populärer Arien und Tänze aus Händels Werken zu unterscheiden. Erstmals wurden hier, im Rahmen der Hallischen Händel-Ausgabe, Kriterien für die Authentizität von Händels englischen Liedern definiert. Dazu zählen die autographe Überlieferung, der nachweisliche Kontakt zu Textdichtern und Interpretinnen der Lieder, die Zuschreibung eines Liedes zu Lebzeiten des Komponisten, sowie die Entlehnungen des musikalischen Materials aus oder in anderen Werken Händels. Der Band ermöglicht damit Einblicke in ein bisher kaum bekanntes, aber reizvolles Genre von Händels Œuvre, das die spezifische Ästhetik des englischen Theaters seiner Zeit reflektiert.
Der vorliegende Band enthält Händels weltliche Vokalwerke in englischer Sprache, die im weitesten Sinne als ‚Theatre music? oder Schauspielmusiken bezeichnet werden können: Vier Nummern ("There in blissful shades and bow’rs", HWV 44) zu John Miltons "Maske", später "Comus" genannt, die Schauspielmusik zu Tobias Smolletts Drama "Alceste", HWV 45, das 1750 am Covent Garden Theatre in London gespielt werden sollte, sowie fünfzehn englische Lieder, die oft zuerst auf den Bühnen der Londoner Theater und Pleasure Gardens aufgeführt wurden, bevor sie sich durch gedruckte Liedblätter verbreiteten.
Die Musik zu "Alceste", die ohne das dazugehörige Drama überliefert ist, wird ergänzt durch Recherchen zu möglichen Vorbildern für Smolletts Tragödie. Bei den englischen Liedern galt es vor allem, die authentischen Kompositionen von zahlreichen Arrangements und Kontrafakturen populärer Arien und Tänze aus Händels Werken zu unterscheiden. Erstmals wurden hier, im Rahmen der Hallischen Händel-Ausgabe, Kriterien für die Authentizität von Händels englischen Liedern definiert. Dazu zählen die autographe Überlieferung, der nachweisliche Kontakt zu Textdichtern und Interpretinnen der Lieder, die Zuschreibung eines Liedes zu Lebzeiten des Komponisten, sowie die Entlehnungen des musikalischen Materials aus oder in anderen Werken Händels. Der Band ermöglicht damit Einblicke in ein bisher kaum bekanntes, aber reizvolles Genre von Händels Œuvre, das die spezifische Ästhetik des englischen Theaters seiner Zeit reflektiert.