Christoph Willibald Gluck
Musik zu 'Soliman second, ou Les Trois Sultanes'
Comédie - Sämtliche Werke IV/4
Christoph Willibald Gluck
Musik zu 'Soliman second, ou Les Trois Sultanes'
Comédie - Sämtliche Werke IV/4
- Besetzung 2 Singstimmen (hoch) und Orchester
- Ausgabe Partitur (Urtext)
- Komponist Christoph Willibald Gluck
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Serie Christoph Willibald Gluck. Sämtliche Werke
- Herausgeber Yuliya Shein
- Bestell-Nr. BA5823-01
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Beschreibung:
Die kritische Edition bietet die Musik zur Verskomödie 'Soliman second, ou Les Trois Sultanes' von Charles-Simon Favart (1710-1792), welche dem Wiener höfischen Publikum am 18. Mai 1765 im Laxenburger Schlosstheater dargestellt wurde, aufgeführt von der französischen Truppe des Burgtheaters. Glucks Musik zur Favart'schen Komödie liegt damit erstmals im Druck vor.
Als beliebte Komödie, die insbesondere für ihr exotisches Kolorit bekannt war, fand 'Soliman second' rasche Verbreitung auf vielen europäischen Bühnen. Durch die Vermittlung des Hoftheaterdirektors Graf Durazzo gelangte das entsprechende Textbuch auch nach Wien. Möglicherweise wurde Gluck als 'Direttore della Musica' am Wiener Burgtheater und als versierter Autor französischer Opéras-comiques mit der Komposition der in der Komödie vorgesehenen Gesangsnummern - vier Solo-Airs und ein Duett - beauftragt. Diese Beschäftigung mit Schauspielmusik ist nach heutigem Kenntnisstand ein Sonderfall in seinem künstlerischen Schaffen.
Neben der detaillierten Einleitung zur Werkgeschichte enthält der Band den Kritischen Bericht, worin die Quellenlage, Bemerkungen zur Editionstechnik und zur Aufführungspraxis eingehend kommentiert werden. Beispielhafte Auszüge aus den Quellen sowie das Textbuch zur Erstaufführung sind faksimiliert wiedergegeben.
Als beliebte Komödie, die insbesondere für ihr exotisches Kolorit bekannt war, fand 'Soliman second' rasche Verbreitung auf vielen europäischen Bühnen. Durch die Vermittlung des Hoftheaterdirektors Graf Durazzo gelangte das entsprechende Textbuch auch nach Wien. Möglicherweise wurde Gluck als 'Direttore della Musica' am Wiener Burgtheater und als versierter Autor französischer Opéras-comiques mit der Komposition der in der Komödie vorgesehenen Gesangsnummern - vier Solo-Airs und ein Duett - beauftragt. Diese Beschäftigung mit Schauspielmusik ist nach heutigem Kenntnisstand ein Sonderfall in seinem künstlerischen Schaffen.
Neben der detaillierten Einleitung zur Werkgeschichte enthält der Band den Kritischen Bericht, worin die Quellenlage, Bemerkungen zur Editionstechnik und zur Aufführungspraxis eingehend kommentiert werden. Beispielhafte Auszüge aus den Quellen sowie das Textbuch zur Erstaufführung sind faksimiliert wiedergegeben.
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