Ouvertüre zu Faramondo
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Georg Friedrich Händel
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Georg Friedrich Händel
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Beschreibung:

  • Genre: Klassik, Eröffnungsmusik
Faramondo' wurde im gleichen Jahr (173t5) wie 'Xerxes' als eine der letzten der rund 40 Opern Handels in London aufgeführt. Faramond (Pharamund) war nach einer Legende der erste König der Franken, der seine Abstammung von Priamos von Troya ableitete. Faramond soll von 420 bis 428 geherrscht haben. Seit dem 8. Jahrhundert erwähnt, war er noch im 18. Jahrhundert Gegenstand von historischen Abhandlungen. Die Ouvertüre 'Faramondo' ist in der von Lully geschaffenen Form: langsam - fugiertes Allegro - langsam komponiert. Ein Andante ist als weiterer Satz angefügt. Im ersten Teil (Larghetto), wie oft in anderen Ouvertüren Handels, bereichert eine dritte Violine den Streicherklang. Die original-Bemerkung in der Partitur Takte 5/6 bestätigt die Tradition, dass Cembalo und Fagotte das Instrumentarium vervollständigen. Händel präzisiert sogar an dieser Stelle, dass diese Instrumente zu schweigen haben. Sinngemäss wurde im Andante die Mitwirkung des Fagottes auf die Stellen beschränkt, wo die Oboen mitspielen, um so einen Kontrast mit dem Streicherklang zu bilden. Soll das Cembalo im Andante nur im Verein mit den Bläsern spielen gemäss den Takten 6-9 des Larghettos?-Dies sei der Entscheidung des Dirigenten überlassen. Händel hat den Bass nicht beziffert; im Hinblick auf den Bratschenmangel in Liebhaberorchestern hat der Herausgeber nach Möglichkeit den Violapart in die Continuo-Stimme hereingenommen. Alle Stricharten sind Beifügungen, ebenfalls die dynamischen Angaben des Allegros. Alle Zusätze sind in der heute üblichen Art gekennzeichnet. Das Zeichen Y wurde in allen Stimmen gemäss Handels Angaben (V1.1, 1.&2.Oboe Takte 14-18) eingetragen. Die Ausführung des Trillers im Takt 13 des Allegros galt als Modell für alle übrigen Parallelstellen. Für den Fall, dass die Oboen durch Flöten ersetzt werden müssen, wurde im Takt 25 des Andantes das letzte Achtel eine Oktave höher gesetzt unter Beibehaltung des Originaltextes. Wir glauben, dass diese prachtvolle Ouvertüre von Kennern und Liebhabern als eine Bereicherung ihres Repertoirs begrüsst wird. Fritz Kneusslin NB. Da es sich beim vorliegenden Werk um eine geschützte Ausgabe handelt, muss jede Aufführung Ihrer Autorengesellschaft gemeldet werden; Platten aufnahmen, sowie jegliche mechanische Wiedergabe bedürfen einer Spezialgenehmigung durch uns! EDITION KNEUSSLIN