Ouverture d'Orphée et Eurydice
tragédie en 3 actes sur un livret de Pierre-Louis Moline
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Christoph Willibald Gluck
Ouverture d'Orphée et Eurydice
tragédie en 3 actes sur un livret de Pierre-Louis Moline
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Christoph Willibald Gluck
Ouverture d'Orphée et Eurydice

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Beschreibung:

  • Erschienen: 01.10.2009
  • Dauer: 8:00
  • Maße: 210 x 297 mm
  • Genre: Klassik, Klassische Musik (Epoche Klassik)
  • ISMN: 9790231802443
Mit Orfeo ed Euridice stellte sich Gluck gegen mehr als anderthalb Jahrhunderte italienischer Tradition und wurde zur unumgänglichen Figur der Operngeschichte. In Zusammenarbeit mit Calzabigi lehnte er die technische Meisterleistung der italienischen Opernvirtuosenarien ab und plädierte für Einfachheit und "den direkten und aufrichtigen Ausdruck der Gefühle". Dennoch ist die Version von 1762 weniger dicht als die von Orphée et Eurydice von 1774, die er zusammen mit Pierre-Louis Moline schrieb, um das Libretto von Calzabigi an die französische Sprache anzupassen: Gluck änderte die Gesangspartie des Helden und besetzte sie mit einem Tenor statt mit einem Kastraten; er fügte der ursprünglichen Fassung einige Gesangs- und Orchesterstücke hinzu.
Die C-Dur-Ouvertüre hat die Änderungen des Komponisten überlebt. Ihr lebhafter und fröhlicher Charakter unterscheidet sich von der düsteren Atmosphäre der Tragödie, die sie einleitet. Sie ist nach der monothematischen Sonatenform aufgebaut, die sich durch ihren dreiteiligen Plan auszeichnet: eine Exposition führt zwei Themen ein, eines in der Haupttonart, das andere in der 5. Tonart; dann eine Durchführung und schließlich eine Re-Exposition mit den beiden Hauptthemen des ersten Teils in der Originaltonart.
Orphée et Eurydice war beim französischen Publikum sehr erfolgreich und überzeugte sogar die der französischen lyrischen Tragödie feindlich gesinnten Elemente. So erlag Jean-Jacques Rousseau, ein glühender Verfechter der italienischen Oper, dem Charme dieses Stücks und soll gesagt haben: "Wenn man ein so großes Vergnügen zwei Stunden lang empfinden kann, dann kann ich mir vorstellen, dass das Leben einen Wert haben mag."
Manon Bertaux
unter der wissenschaftlichen Leitung von

(Abteilung für Musik und Musikwissenschaft der UFR ALL - Metz der Universität Lothringen)
(Übersetzung Philippe Do)
Die Ouvertüre ist auch in der Orchestersuite enthalten.

Details: 2 Oboen, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, Pauken, Streicher