Giuseppe Tartini
Sei concerti
Opera prima - Libro primo (Leinenmaterial)
Giuseppe Tartini
Sei concerti
Opera prima - Libro primo (Leinenmaterial)
- Besetzung Soli und Orchester
- Komponist Giuseppe Tartini
- Ausgabe Partitur
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Bestell-Nr. BA11671-01
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Beschreibung:
1727 publizierte der Amsterdamer Verleger Michel-Charles Le Cène eine Sammlung von sechs Konzerten Tartinis für Solo-Violine und Orchester, tituliert als Opus 1, "Buch 1". Sie war der Auftakt zu einem groß angelegten Publikationsvorhaben von insgesamt zunächst zwölf, später sogar 18 Konzerten, aufgeteilt in drei "Bücher". Wurde aber das 1. Buch noch ohne Einbindung des Komponisten veröffentlicht (eine damals legitime Praxis), so war Tartini an der Publikation der beiden weiteren Bände direkt beteiligt.
Die Veröffentlichung dieser Konzerte beschleunigte rasant den Aufstieg des 35-jährigen Musikers von einem Virtuosen von lokaler Bedeutung zu einem Meister seines Fachs mit europaweiter Ausstrahlung. Die Konzerte folgen der etablierten venezianischen Form, setzen aber bemerkenswerte neue Anforderungen an die Bogenführung zur Erzielung klanglicher Neuerungen, sowohl in der Solo-Stimme als auch in den begleitenden Orchesterstimmen. Die Tatsache, dass Tartini nur wenige Monate nach der Publikation eine Schule für Komposition und Violinspiel in Padua gründete, welche Dutzende erstrangige Musiker ausbildete, belegt den Einfluss, den er ausgeübt hat.
In der überlieferten Form beinhaltet Buch 1 eine Vielzahl den musikalischen Text betreffender Probleme, die von der Herausgeberin dieser Neuausgabe, Sofia Bisi, durch sorgsame Untersuchung aller verfügbaren Quellen gelöst werden konnten. Darunter fallen solche aus Berkeley und Dresden, sowie zwei Autographe von editorisch herausragender Bedeutung. Eine detaillierte historische Einführung sowie ein Kapitel über spezifische aufführungspraktische Fragen vermitteln ein tiefgehendes Verständnis von Tartinis Œuvre.
Die Veröffentlichung dieser Konzerte beschleunigte rasant den Aufstieg des 35-jährigen Musikers von einem Virtuosen von lokaler Bedeutung zu einem Meister seines Fachs mit europaweiter Ausstrahlung. Die Konzerte folgen der etablierten venezianischen Form, setzen aber bemerkenswerte neue Anforderungen an die Bogenführung zur Erzielung klanglicher Neuerungen, sowohl in der Solo-Stimme als auch in den begleitenden Orchesterstimmen. Die Tatsache, dass Tartini nur wenige Monate nach der Publikation eine Schule für Komposition und Violinspiel in Padua gründete, welche Dutzende erstrangige Musiker ausbildete, belegt den Einfluss, den er ausgeübt hat.
In der überlieferten Form beinhaltet Buch 1 eine Vielzahl den musikalischen Text betreffender Probleme, die von der Herausgeberin dieser Neuausgabe, Sofia Bisi, durch sorgsame Untersuchung aller verfügbaren Quellen gelöst werden konnten. Darunter fallen solche aus Berkeley und Dresden, sowie zwei Autographe von editorisch herausragender Bedeutung. Eine detaillierte historische Einführung sowie ein Kapitel über spezifische aufführungspraktische Fragen vermitteln ein tiefgehendes Verständnis von Tartinis Œuvre.