Jean Sibelius
Skogsraet op. 15, Improvisation/Varsang op. 16
Sämtliche Werke JSW Serie I/9 Orchesterwerke
Jean Sibelius
Skogsraet op. 15, Improvisation/Varsang op. 16
Sämtliche Werke JSW Serie I/9 Orchesterwerke
- Besetzung Orchester
- Komponist Jean Sibelius
- Herausgeber Tuija Wicklund
- Ausgabe Partitur
- Verlag Breitkopf & Härtel
- Bestell-Nr. EBSON609
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Beschreibung:
Sibelius-Orchesterwerke freigelegt
Es war schon eine kleine Sensation, als der Dirigent Osmo Vänskä 1996 in Lahti ein völlig unbekanntes Orchesterwerk des jungen Jean Sibelius von mehr als 20 Minuten Dauer einspielte: plötzlich war Skogsrået (Die Waldnymphe) wieder an der Oberfläche aufgetaucht. Dabei war es mit dem Auffinden des Stücks nicht getan, denn Sibelius hatte in seinen späteren Jahren gutmütig eingewilligt, dass sein Jugendwerk in arg verkürzter Form aufgeführt wurde, und dadurch seine Partitur in einem ziemlich verwirrenden Zustand hinterlassen. Da auch Vårsång (Frühlingslied), das zweite Werk des Gesamtausgaben-Bandes, mit zwei (oder gar drei?) Frühfassungen eine äußerst komplizierte Quellenlage aufweist, stand Tuija Wicklund bei der Edition vor einem Berg voller Fragen. Am Ende der minutiösen Kleinarbeit der Herausgeberin stehen drei vollständige Orchesterpartituren aus den Jahren 1894/95 aus einer Phase also, in der niemand mehr unbedarfte Jugendwerke vermuten kann: Sibelius hatte sich zu diesem Zeitpunkt in Finnland bereits mit den ersten Meisterwerken Kullervo (1892), En saga (1. Fassung 1892), Karelia-Suite (1893), Rakastava (1894) profiliert.
Es war schon eine kleine Sensation, als der Dirigent Osmo Vänskä 1996 in Lahti ein völlig unbekanntes Orchesterwerk des jungen Jean Sibelius von mehr als 20 Minuten Dauer einspielte: plötzlich war Skogsrået (Die Waldnymphe) wieder an der Oberfläche aufgetaucht. Dabei war es mit dem Auffinden des Stücks nicht getan, denn Sibelius hatte in seinen späteren Jahren gutmütig eingewilligt, dass sein Jugendwerk in arg verkürzter Form aufgeführt wurde, und dadurch seine Partitur in einem ziemlich verwirrenden Zustand hinterlassen. Da auch Vårsång (Frühlingslied), das zweite Werk des Gesamtausgaben-Bandes, mit zwei (oder gar drei?) Frühfassungen eine äußerst komplizierte Quellenlage aufweist, stand Tuija Wicklund bei der Edition vor einem Berg voller Fragen. Am Ende der minutiösen Kleinarbeit der Herausgeberin stehen drei vollständige Orchesterpartituren aus den Jahren 1894/95 aus einer Phase also, in der niemand mehr unbedarfte Jugendwerke vermuten kann: Sibelius hatte sich zu diesem Zeitpunkt in Finnland bereits mit den ersten Meisterwerken Kullervo (1892), En saga (1. Fassung 1892), Karelia-Suite (1893), Rakastava (1894) profiliert.