Anton Bruckner
Symfonie No. 3 in d-Moll
für Orchester (Erstauflage)
Anton Bruckner
Symfonie No. 3 in d-Moll
für Orchester (Erstauflage)
- Besetzung Orchester
- Komponist Anton Bruckner
- Herausgeber Josef Kanz
- Ausgabe Noten
- Verlag Musikproduktion Höflich
- Bestell-Nr. MPH4525
Beschreibung:
Die Entstehungsgeschichte von Anton Bruckners 3. Sinfonie ist durch zahlreiche Umarbeitungen und eine widersprüchliche Quellenlage geprägt, die bis heute für Unsicherheit in der Aufführungspraxis sorgen. Während die Urfassung von 1873 oft als langatmig gilt, leidet die gängige Endfassung von 1889/90 unter massiven Eingriffen Dritter, insbesondere durch Franz Schalk. Dies führte zu klanglichen Verwässerungen und empfindlichen formalen Mängeln, wie dem Wegfall wesentlicher Themenkomplexe im Finale.
Die vorliegende "Endgültige Konzertfassung" von Joseph Kanz folgt dem editorischen Prinzip von Robert Haas und strebt eine musikalische Synthese der verschiedenen Fassungen an. Ziel dieser Bearbeitung ist es, die strukturellen Schwächen der Spätfassung zu korrigieren, indem die vollständige Form des Finales wiederhergestellt und unvorteilhafte Retuschen in der Instrumentation rückgängig gemacht werden. Dabei werden klangliche Details behutsam an Bruckners reifen Stil angepasst, um ein organisches und originalnahes Partiturbild zu gewinnen.
Diese Neuedition versteht sich als ein wissenschaftlich fundierter und zugleich praxisnaher Kompromiss, der den "wahren Sinn" des Werkes aus den Quellen erschließt. Nach erfolgreichen ersten Aufführungen liegt das Werk nun als "Manuscript Edition" vor, um Orchestern eine formal geschlossene und klanglich optimierte Alternative für die Konzertpraxis zu bieten.
Die vorliegende "Endgültige Konzertfassung" von Joseph Kanz folgt dem editorischen Prinzip von Robert Haas und strebt eine musikalische Synthese der verschiedenen Fassungen an. Ziel dieser Bearbeitung ist es, die strukturellen Schwächen der Spätfassung zu korrigieren, indem die vollständige Form des Finales wiederhergestellt und unvorteilhafte Retuschen in der Instrumentation rückgängig gemacht werden. Dabei werden klangliche Details behutsam an Bruckners reifen Stil angepasst, um ein organisches und originalnahes Partiturbild zu gewinnen.
Diese Neuedition versteht sich als ein wissenschaftlich fundierter und zugleich praxisnaher Kompromiss, der den "wahren Sinn" des Werkes aus den Quellen erschließt. Nach erfolgreichen ersten Aufführungen liegt das Werk nun als "Manuscript Edition" vor, um Orchestern eine formal geschlossene und klanglich optimierte Alternative für die Konzertpraxis zu bieten.