Louis Joseph Ferdinand Hérold
Symphonie No. 2, en ré majeur
Louis Joseph Ferdinand Hérold
Symphonie No. 2, en ré majeur
- Besetzung Orchester
- Komponist Louis Joseph Ferdinand Hérold
- Bearbeiter Victor Monteragioni
- Ausgabe Studienpartitur
- Verlag Symétrie
- Bestell-Nr. 9790231802870
Beschreibung:
Hérolds zweite und letzte Sinfonie, die 2. Sinfonie in D-Dur, wurde im Mai 1814 in Neapel komponiert. In einem Brief an seine Mutter schreibt der Komponist: "Viele Grüße an Herrn Méhul. Ich habe soeben eine Symphonie geschrieben, von der ich hoffe, dass sie ihm nicht missfallen wird", bevor er einige Wochen später hinzufügt, dass "das Andante und das Rondo einen starken Eindruck gemacht haben". Später schreibt er: "Die Symphonie, die ich dem Institut schicke, wurde hier dreimal mit Erfolg von einem mittelmäßigen Orchester aufgeführt".
Gründlich von Haydn und Beethoven beeinflusst, konstruierte Hérold seine Symphonie auf einer klassischen Basis (obwohl dem Orchester Trompeten und Pauken fehlen), mit harmonischen Farben, die eher in der romantischen Ära verwurzelt sind.
Die Symphonie ist in drei Sätze unterteilt: dem ersten, Allegro molto, geht eine Introduzione voraus. Largo. Der zweite, Andante, und der dritte und letzte, Rondo prestissimo.
Die Introduzione. Largo mit seinen punktierten Rhythmen suggeriert eine Ouvertüre im französischen Stil, die an Haydns 85. Sinfonie "Die Königin" erinnert, eine Hommage an die französische Musik. Das folgende Allegro molto ist in der damals noch üblichen Sonatenform gehalten. Das Andante in F-Dur beginnt mit zwei Themen, die später variiert werden, wobei das erste von Heiterkeit geprägt ist und das zweite eher intim. Dieser Satz zeichnet sich durch seine sehr ausgeprägten harmonischen Farben aus, die Licht und Schatten mischen. Die Orchesterbesetzung ist hier nüchterner: Es gibt keine Klarinette, und die Streicher und Holzbläser unterhalten sich in imitatorischer Weise.
Der dritte und letzte Satz trägt den Titel Rondo. Dies ist die einzige Beschreibung, aber als Titel ist sie nur ungefähr: Dieses Finale ist eher eine Rondo-Sonate, obwohl es strukturell immer noch ziemlich seltsam ist. Die Violinen spielen eine wichtige Rolle im Refrain, wenn sie allein eine lange melodische Phrase spielen, die in einer harmonischeren Formel endet. Hérold verwirklicht eine Art Synthese des französischen und des italienischen Stils, zwei wichtige Länder in seiner Ausbildung. Das schelmische Finale erinnert an Haydns späte Sinfonien und fasst den allgemeinen Geist des Werkes zusammen: der Wunsch zu überraschen, jedoch mit Elementen, die dennoch sehr traditionell sind.
unter der wissenschaftlichen Leitung von
Jean-Christophe Branger,
(département de Musique et Musicologie
UFR Arts Lettres et Langues-Metz, Université de Lorraine)
(Übersetzung Philippe DO)
Details: 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, Streicher
Gründlich von Haydn und Beethoven beeinflusst, konstruierte Hérold seine Symphonie auf einer klassischen Basis (obwohl dem Orchester Trompeten und Pauken fehlen), mit harmonischen Farben, die eher in der romantischen Ära verwurzelt sind.
Die Symphonie ist in drei Sätze unterteilt: dem ersten, Allegro molto, geht eine Introduzione voraus. Largo. Der zweite, Andante, und der dritte und letzte, Rondo prestissimo.
Die Introduzione. Largo mit seinen punktierten Rhythmen suggeriert eine Ouvertüre im französischen Stil, die an Haydns 85. Sinfonie "Die Königin" erinnert, eine Hommage an die französische Musik. Das folgende Allegro molto ist in der damals noch üblichen Sonatenform gehalten. Das Andante in F-Dur beginnt mit zwei Themen, die später variiert werden, wobei das erste von Heiterkeit geprägt ist und das zweite eher intim. Dieser Satz zeichnet sich durch seine sehr ausgeprägten harmonischen Farben aus, die Licht und Schatten mischen. Die Orchesterbesetzung ist hier nüchterner: Es gibt keine Klarinette, und die Streicher und Holzbläser unterhalten sich in imitatorischer Weise.
Der dritte und letzte Satz trägt den Titel Rondo. Dies ist die einzige Beschreibung, aber als Titel ist sie nur ungefähr: Dieses Finale ist eher eine Rondo-Sonate, obwohl es strukturell immer noch ziemlich seltsam ist. Die Violinen spielen eine wichtige Rolle im Refrain, wenn sie allein eine lange melodische Phrase spielen, die in einer harmonischeren Formel endet. Hérold verwirklicht eine Art Synthese des französischen und des italienischen Stils, zwei wichtige Länder in seiner Ausbildung. Das schelmische Finale erinnert an Haydns späte Sinfonien und fasst den allgemeinen Geist des Werkes zusammen: der Wunsch zu überraschen, jedoch mit Elementen, die dennoch sehr traditionell sind.
unter der wissenschaftlichen Leitung von
Jean-Christophe Branger,
(département de Musique et Musicologie
UFR Arts Lettres et Langues-Metz, Université de Lorraine)
(Übersetzung Philippe DO)
Details: 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, Streicher