Gustav Mahler
Symphonie Nr. 8
Symphonie der Tausend für Soli: 3 Sopran, 2 Alt, Tenor, Bariton, Bass, Knabenalt ad lib., Chor SSAATTBB und großes Orchester
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 8
Symphonie der Tausend für Soli: 3 Sopran, 2 Alt, Tenor, Bariton, Bass, Knabenalt ad lib., Chor SSAATTBB und großes Orchester
- Besetzung Soli, Gemischter Chor (SSAATTBB) und Orchester
- Komponist Gustav Mahler
- Bearbeiter Karl Heinz Füssl
- Serie Neue Studienpartituren-Reihe
- Ausgabe Studienpartitur
- Verlag Universal Edition
- Bestell-Nr. UE34318
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Beschreibung:
Alle meine früheren Symphonien sind nur Präludien zu dieser. In den anderen Werken ist noch alles subjektive Tragik, - diese da ist ein großer Freudenspender. (Gustav Mahler) Die Symphonie Nr. 8 ist ein Ausnahmewerk. Dies gilt zunächst, rein äußerlich, für ihre Besetzung, die mit dem Aufgebot von drei Chören und acht Solisten sowie einem Orchester von weit über einhundert Instrumentalisten wenige Entsprechungen in der Musikgeschichte kennt. Aus dieser Besetzung ergibt sich, als zweite Besonderheit, der durchweg instrumental-vokale Mischcharakter des Stücks: der prototypische Fall einer Vokalsymphonie, die - so Mahler - von Anfang bis zu Ende durchgesungen wird. Die dazu nötigen Textvorlagen beeinflussen wiederum den Aufbau in der Weise, dass die in der Symphonik vorherrschende Viersätzigkeit durch zwei kompositorisch stark divergierende Teile ersetzt wird. Und wie um die äußere Divergenz zu betonen, umfassen die Textvorlagen der beiden Teile mit dem Hymnus Veni creator spiritus und der Schlussszene aus Goethes Faust zwei Dichtungen, die nicht nur in unterschiedlichen Sprachen verfasst, sondern in ihrer Entstehung auch noch durch über tausend Jahre voneinander getrennt sind. Ein Werk der Extreme also - und ein Werk der Gegensätze. Doch scheint es, als hätten gerade diese Besonderheiten der Symphonie eine herausragende Stellung beschert und zu Mahlers Einschätzung beigetragen, dass mit der Symphonie Nr. 8 das Größte gelungen sei, was ich gemacht [habe].