Symphonie concertante Nr. 2
für Oboe (oder Klarinette), Fagott und Orchester
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François Devienne
Symphonie concertante Nr. 2
für Oboe (oder Klarinette), Fagott und Orchester
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François Devienne
Symphonie concertante Nr. 2

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Beschreibung:

Francois Devienne, geb. am 31. Januar 1759 in Joinville, gest am 6. September 1803 in Charenton) war ein gefeierter Instrumental-Virtuose. Er spielte auf vielen Instrumenten, auf der Flöte und auf dem Fagott besonders hervorragend. Ab 1782 trat er als Instrumental-Virtuose regelmässig auf den Programmen des Concert Spirituel auf, und war von 1789 bis zu seinem Tod der erste Fagottist des 'Theatre de Monsieur'. Auch als Pädagoge war er bekannt und schrieb eine erfolgreiche Flötenschule. Als Quelle dieser Ausgabe der Symphonie concertante NO 2 diente das im Notenarchiv der Wiener 'Gesellschaft der Musikfreunde' aufbewahrte Stimmenmaterial (Signatur: VIII. 6125). Die Bläserstimmen sind gedruckt, das Streichmaterial ist ein gut lesbares Manuskript. Der vollständige Titel des Werkes in der gedruckten Ausgabe ist: IIe simphonie concertante. Pour hautbois ou clarinette e' basson principal, composee parM. F. Devienne. Paris, o.J., Imbault. Im Fall der alternativen Klarinettenstimme hat der Komponist - der Tonart des Werkes entsprechend - offensichtlich an C-Klarinette gedacht. Berücksichtigend aber, dass dieses Instrument heute kaum mehr gebräuchlich und sein Ton nicht schön ist, möchten wir von dieser Aufführungsweise abraten. In dem Notenmaterial habe ich die üblichen kritischen Korrektionen durchgeführt, die offensichtlichen Tonfehler verbessert, die infolge der Unaufmerksamkeit des Kopisten fehlenden Bindungen, dynamische und Vorzeichen ersetzt. Die von Herausgeber stammenden Tempo- und Dynamik-Vorschläge wurden durch eckige Klammern unterschieden. Die empfohlene Instrumenten-Einteilung für die Bass-Stimme (Cello, Kontrabass) sind ebenfalls in eckigen Klammern angegeben (in Soloteilen spielt nur die Cello-Stimme). Es soll aber bemerkt werden, dass man in bestimmten Abschnitten (z.B. 1. Satz, Takte 81-106, 194-212, IL Satz, Takte 31-47) von dem gegebenen Vorschlag abweichen, und auch die Kontrabässe - eventuell gezupft - erklingen lassen kann. Auf das Minimum beschränkt habe ich die von Stil diktierten und durch die Eigenheiten der einzelnen Instrumente unbedingt erfolgenden Bindungen ergänzt, und die im Original ziemlich ungenauen Artikulationszeichen vereinheitlicht. Diese Ergänzungen wurden - im Interesse der Übersichtlichkeit des Notenbildes - nicht unterschieden. Die verstreuten französischen Tempobezeichnungen habe ich durch entsprechende italienische ersetzt. Das Werk von Devienne ist besonders durch die virtuose Instrumentenbehandlung, die melodische Inventionen und den klaren Aufbau charakterisiert. Die Aufführung ist sowohl für Solisten als auch Orchester eine günstige Aufgabe. István Máriássy