John Knowles Paine
Symphony No. 2 in A Major, op. 34 "Im Frühling"
(1879)
John Knowles Paine
Symphony No. 2 in A Major, op. 34 "Im Frühling"
(1879)
- Besetzung Orchester
- Komponist John Knowles Paine
- Ausgabe Noten
- Verlag Musikproduktion Höflich
- Bestell-Nr. MPH6141
Beschreibung:
Vorwort
Historiker der amerikanischen Musik haben zwei Schulen der Neuengland-Musik ausgemacht, obwohl sich diese Terminologie auf historische Bewegungen und nicht auf formale Arrangements bezieht. John Knowles Paine gilt als Hauptvertreter der Zweiten Neuengland-Schule.
Die Erste Neuengland-Schule blühte von etwa 1770 bis 1810 im kolonialen und frühen föderalen Neuengland. Sie konzentrierte sich auf geistliche Musik wie Psalmmelodien, Hymnen, Anthems und vor allem "fuguing tunes" (einfache imitatorische Abschnitte, die von verschiedenen Stimmen eingesetzt werden). Die Hauptfigur der Ersten Schule war William Billings (1746-1800), dessen The New-England Psalm-Singer (1770) ein wichtiges Beispiel für ihre Musik war. Ihre Musik überlebte in der Form-Noten-Tradition, insbesondere The Sacred Harp (1844), das immer noch weltweit gesungen wird.
Die Zweite Neuengland-Schule (manchmal auch Boston Classicists oder "Boston Six" genannt) entwickelte sich im späten 19. Im Gegensatz zur "unprofessionellen" und meist autodidaktischen Ersten Schule konzentrierte sich die Zweite Schule auf die professionelle Musikszene Bostons und damit verbundene Institutionen wie die Harvard University. Diese Komponisten orientierten sich eng an der europäischen klassischen Musiktradition. Die wichtigste Figur der Zweiten Neuengland-Schule war John Knowles Paine, sowohl wegen seiner Musik als auch wegen seiner zentralen Rolle als Pädagoge. Weitere Mitglieder dieser Schule waren George Whitefield Chadwick (1854-1931), Horatio Parker (1863-1919), Arthur Foote (1853-1937), Amy Beach (1867-1944) und Edward MacDowell (1860-1908). MacDowell arbeitete später in New York, ist aber stilistisch dieser Schule zuzuordnen. Paines gesamte Ausbildung, auch in den Vereinigten Staaten, war europäisch. Sein wichtigster Lehrer während seiner Jugendjahre in Portland, Maine, war ein deutscher Einwanderer, und er studierte später in Deutschland.
Historiker der amerikanischen Musik haben zwei Schulen der Neuengland-Musik ausgemacht, obwohl sich diese Terminologie auf historische Bewegungen und nicht auf formale Arrangements bezieht. John Knowles Paine gilt als Hauptvertreter der Zweiten Neuengland-Schule.
Die Erste Neuengland-Schule blühte von etwa 1770 bis 1810 im kolonialen und frühen föderalen Neuengland. Sie konzentrierte sich auf geistliche Musik wie Psalmmelodien, Hymnen, Anthems und vor allem "fuguing tunes" (einfache imitatorische Abschnitte, die von verschiedenen Stimmen eingesetzt werden). Die Hauptfigur der Ersten Schule war William Billings (1746-1800), dessen The New-England Psalm-Singer (1770) ein wichtiges Beispiel für ihre Musik war. Ihre Musik überlebte in der Form-Noten-Tradition, insbesondere The Sacred Harp (1844), das immer noch weltweit gesungen wird.
Die Zweite Neuengland-Schule (manchmal auch Boston Classicists oder "Boston Six" genannt) entwickelte sich im späten 19. Im Gegensatz zur "unprofessionellen" und meist autodidaktischen Ersten Schule konzentrierte sich die Zweite Schule auf die professionelle Musikszene Bostons und damit verbundene Institutionen wie die Harvard University. Diese Komponisten orientierten sich eng an der europäischen klassischen Musiktradition. Die wichtigste Figur der Zweiten Neuengland-Schule war John Knowles Paine, sowohl wegen seiner Musik als auch wegen seiner zentralen Rolle als Pädagoge. Weitere Mitglieder dieser Schule waren George Whitefield Chadwick (1854-1931), Horatio Parker (1863-1919), Arthur Foote (1853-1937), Amy Beach (1867-1944) und Edward MacDowell (1860-1908). MacDowell arbeitete später in New York, ist aber stilistisch dieser Schule zuzuordnen. Paines gesamte Ausbildung, auch in den Vereinigten Staaten, war europäisch. Sein wichtigster Lehrer während seiner Jugendjahre in Portland, Maine, war ein deutscher Einwanderer, und er studierte später in Deutschland.