Rued Langgaard
Symphony No. 7
Rued Langgaard
Symphony No. 7
- Besetzung Orchester
- Komponist Rued Langgaard
- Ausgabe Noten
- Verlag Musikproduktion Höflich
- Bestell-Nr. MPH6118
Beschreibung:
Vorwort
"Bei Tordenskjold in Holmens Kirche", "Aus Davids Psalm 103 (oder 16)", "Aus Davids Psalm 103", "Dänische Bilder", "Dänische Städte", "Fanfaren-Symphonie", "Dannebrogklänge" - Ideen für Namen gab es viele, doch letztlich entschied sich der dänische Komponist Rued Langgaard trotz einer Vielzahl von Alternativen für den neutralen Titel Symphonie Nr. 7 für sein neuestes Orchesterwerk, das 1927 bei Wilhelm Hansen erschien. Der Druck seiner Partitur grenzte an ein Wunder, denn Langgaard wurde von seinen Zeitgenossen und Kritikern als Exzentriker, Scharlatan und Fantast abgetan und weitgehend ignoriert. Glücklicherweise hat sich dies geändert: Seit der Entdeckung seiner Sphärenmusik im Jahr 1968, die der Welt einen Musiker offenbarte, der bereits 1916-1918 die Klangwelt von Ligeti beherrschte, wird Langgaards Musik wiederentdeckt. Im dänischen Ribe wird ihm zu Ehren alljährlich ein mehrtägiges Festival veranstaltet, Orchester wie die Berliner und die Wiener Philharmoniker führen seine Sinfonien auf, und seine Oper Antikrist erregt in kleinen und großen Theatern Aufsehen. Doch wer war der Komponist Langgaard?
Rued Immanuel Langgaard wurde am 28. Juli 1893 in Kopenhagen als einziges Kind des Komponisten Siegfried Langgaard (1852-1914) und seiner Frau Emma (1861-1926) geboren. Beide Eltern waren angesehene Klavierlehrer, wobei vor allem Siegfried Langgaard - ein Schüler Liszts - zu Größerem bestimmt gewesen wäre, wenn ihn nicht das Lampenfieber behindert hätte. So widmeten sie sich beruflich dem Unterricht und privat der Philosophie, der Theosophie und dem Spiritualismus, was auch ihren Sohn Rued nachhaltig prägte. Im Alter von fünf Jahren erhielt er von seiner Mutter den ersten Klavierunterricht, später lernte er Orgel und Geige. Im Alter von elf Jahren gab er sein Debüt als Organist in der Kopenhagener Marmorkirche und zeigte bereits ein großes Talent für freie Improvisation. Dies weckte das Interesse der etablierten Größen des dänischen Musiklebens an dem schlaksigen, hochgewachsenen Jungen, der bald bei Johan Svendsen, Christian Hornemann und Carl Nielsen studierte. Am 8. März 1908 gab der 14-Jährige schließlich mit dem Chorwerk Musae triumphantes sein Debüt als Komponist.
"Bei Tordenskjold in Holmens Kirche", "Aus Davids Psalm 103 (oder 16)", "Aus Davids Psalm 103", "Dänische Bilder", "Dänische Städte", "Fanfaren-Symphonie", "Dannebrogklänge" - Ideen für Namen gab es viele, doch letztlich entschied sich der dänische Komponist Rued Langgaard trotz einer Vielzahl von Alternativen für den neutralen Titel Symphonie Nr. 7 für sein neuestes Orchesterwerk, das 1927 bei Wilhelm Hansen erschien. Der Druck seiner Partitur grenzte an ein Wunder, denn Langgaard wurde von seinen Zeitgenossen und Kritikern als Exzentriker, Scharlatan und Fantast abgetan und weitgehend ignoriert. Glücklicherweise hat sich dies geändert: Seit der Entdeckung seiner Sphärenmusik im Jahr 1968, die der Welt einen Musiker offenbarte, der bereits 1916-1918 die Klangwelt von Ligeti beherrschte, wird Langgaards Musik wiederentdeckt. Im dänischen Ribe wird ihm zu Ehren alljährlich ein mehrtägiges Festival veranstaltet, Orchester wie die Berliner und die Wiener Philharmoniker führen seine Sinfonien auf, und seine Oper Antikrist erregt in kleinen und großen Theatern Aufsehen. Doch wer war der Komponist Langgaard?
Rued Immanuel Langgaard wurde am 28. Juli 1893 in Kopenhagen als einziges Kind des Komponisten Siegfried Langgaard (1852-1914) und seiner Frau Emma (1861-1926) geboren. Beide Eltern waren angesehene Klavierlehrer, wobei vor allem Siegfried Langgaard - ein Schüler Liszts - zu Größerem bestimmt gewesen wäre, wenn ihn nicht das Lampenfieber behindert hätte. So widmeten sie sich beruflich dem Unterricht und privat der Philosophie, der Theosophie und dem Spiritualismus, was auch ihren Sohn Rued nachhaltig prägte. Im Alter von fünf Jahren erhielt er von seiner Mutter den ersten Klavierunterricht, später lernte er Orgel und Geige. Im Alter von elf Jahren gab er sein Debüt als Organist in der Kopenhagener Marmorkirche und zeigte bereits ein großes Talent für freie Improvisation. Dies weckte das Interesse der etablierten Größen des dänischen Musiklebens an dem schlaksigen, hochgewachsenen Jungen, der bald bei Johan Svendsen, Christian Hornemann und Carl Nielsen studierte. Am 8. März 1908 gab der 14-Jährige schließlich mit dem Chorwerk Musae triumphantes sein Debüt als Komponist.