Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28
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Richard Strauss
Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28
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Beschreibung:

  • Sprache: Deutsch Englisch
  • Seiten: 152
  • Erschienen: 26.06.2025
  • Dauer: 15:00
  • Maße: 271 x 375 mm
  • Gewicht: 1310 g
  • Opus: 28
  • Genre: Klassik, Klassische Musik (Romantik)
  • ISMN: 9790001222174
Mit Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 gelang Richard Strauss im Jahr 1895 eine zeitlos populäre Tondichtung, die bis heute zum anspruchsvollen Konzertrepertoire gehört. Bereits im ironisierenden, die Form eher verrätselnden als klärenden Untertitel "Nach alter Schelmenweise in Rondeauform für großes Orchester gesetzt" zeigt sich eine neue Seite des Komponisten, die dann auch die Musik durchzieht: musikalischer Humor. Die Quellenlage zum Till Eulenspiegel ist geradezu üppig: Neben den Quellen aus der Entstehungszeit existieren auch zwei späte Abschriften der gesamten Partitur, die Strauss persönlich in den Jahren 1944 ("Dem braven Till zum 50. Geburtstag!") und 1945 angefertigt hat. Als wertvolle Sammlerstücke sollten sie den Kindern und Enkeln in den Kriegs- und Krisenjahren eine materielle Stütze bilden. Dazu gehört ein mit Eintragungen versehenes Handexemplar der Partitur. Es handelt sich hier durchaus nicht um notengenaue Kopien, vielmehr spiegeln sie in zahlreichen, zumeist kleinen Veränderungen am Notentext rund 50 Jahre Aufführungserfahrung wider. Unsere Edition berücksichtigt erstmalig sämtliche Quellen und stellt einen Notentext bereit, der von vielen altbekannten Zweifelsfällen bereinigt ist und etliche kleine Detailverbesserungen enthält, darunter auch bislang unbekannte Metronomzahlen, die Strauss einem belgischen Dirigenten brieflich mitteilte. Für die musikalische Praxis dürfte es besonders interessant sein, dass Strauss 50 Jahre nach der Komposition die Instrumentation im Schlussteil neu eingerichtet hat. Ursprünglich sollten hier sieben zusätzliche Hörner und Trompeten ad libitum hinzukommen; im Kriegsjahr 1944 lässt Strauss sie komplett entfallen und verteilt deren Noten geschickt auf andere Instrumente, so dass die Reduktion kaum auffällt und das klangliche Resultat gegenüber der ursprünglichen Aufführungsoption ohne Zusatzinstrumente verbessert ist. Diese attraktive Variante ist als Anhang zum traditionellen Schluss im Band enthalten.