Jean-Philippe Rameau
Zéphire RCT 61
Acte de ballet
Jean-Philippe Rameau
Zéphire RCT 61
Acte de ballet
- Besetzung Soli, gemischter Chor und Orchester
- Komponist Jean-Philippe Rameau
- Serie Jean-Philippe Rameau. Opera Omnia (OOR)
- Herausgeber Nathalie Berton-Blivet
- Ausgabe Partitur (Urtext)
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Bestell-Nr. BA8872-01
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Beschreibung:
Der Acte de ballet „Zéphire“ wurde zu Lebzeiten seiner Autoren nie aufgeführt, wenngleich das autographe Manuskript Spuren aufweist, dass Rameau sich zwischen 1748 und 1759 mehrmals damit beschäftigte - möglicherweise im Hinblick auf Aufführungen, die nicht zustande kamen? Den vielen offenen Fragen zur Datierung, zur Zuschreibung des nicht überlieferten Librettisten und zu den Umständen der Komposition bzw. den diesbezüglichen Hypothesen geht die Einleitung des Bandes der Gesamtausgabe im Detail nach.
Die Edition vertritt die These, der Aufbau des Librettos von „Zéphire“ spiegele die Prinzipien Louis de Cahusacs wider, denn ähnlich wie in „Les Fêtes de Polymnie“ und später in „Les Fêtes de l'Hymen et de l'Amour“ ist die Partitur mit zahlreichen Tänzen und Chören ausgestattet, die eng in die Handlung eingeflochten sind. Cahusac, der in der Nachahmung der Natur das Wesen der Kunst sah, gab für Einlagen von Chor und Ballett gern exakte Szenenanweisungen vor; so auch in „Zéphire“.
Das Sujet des Librettos geht zurück auf die Legende von Zephir und Flora, wie sie Ovid im fünften Buch seines römischen Festkalenders „Fasti“ darstellte. Der Gott des Westwinds Zéphire liebt Chloris, eine Waldnymphe der Göttin Diana. Schließlich gewinnen die Liebenden das Wohlwollen der gefürchteten Göttin, und Zéphire verwandelt Chloris in Flora, die Göttin des Frühlings.
Diese kritische Neuausgabe basiert auf dem nicht datierten Autograph sowie einer Abschrift des Kopisten Serre von 1777, wobei das autographe Manuskript verschiedene Kompositionsschichten enthält; diese früheren Schichten werden, soweit rekonstruierbar, in fünf Anhängen wiedergegeben.
Die Edition vertritt die These, der Aufbau des Librettos von „Zéphire“ spiegele die Prinzipien Louis de Cahusacs wider, denn ähnlich wie in „Les Fêtes de Polymnie“ und später in „Les Fêtes de l'Hymen et de l'Amour“ ist die Partitur mit zahlreichen Tänzen und Chören ausgestattet, die eng in die Handlung eingeflochten sind. Cahusac, der in der Nachahmung der Natur das Wesen der Kunst sah, gab für Einlagen von Chor und Ballett gern exakte Szenenanweisungen vor; so auch in „Zéphire“.
Das Sujet des Librettos geht zurück auf die Legende von Zephir und Flora, wie sie Ovid im fünften Buch seines römischen Festkalenders „Fasti“ darstellte. Der Gott des Westwinds Zéphire liebt Chloris, eine Waldnymphe der Göttin Diana. Schließlich gewinnen die Liebenden das Wohlwollen der gefürchteten Göttin, und Zéphire verwandelt Chloris in Flora, die Göttin des Frühlings.
Diese kritische Neuausgabe basiert auf dem nicht datierten Autograph sowie einer Abschrift des Kopisten Serre von 1777, wobei das autographe Manuskript verschiedene Kompositionsschichten enthält; diese früheren Schichten werden, soweit rekonstruierbar, in fünf Anhängen wiedergegeben.