Concerto G-Dur für Violine und Streichorchester
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Pietro Nardini
Concerto G-Dur für Violine und Streichorchester

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Beschreibung:

  • Tonart: G-Dur
  • Genre: Klassik, Klassische Musik (Epoche Klassik)
Im 17. Jahrhundert erlebte die Kunst des Violinspiels in Italien ihre höchste Blütezeit. Die Komponisten - Virtuosen ihres Instrumentes - verbreiteten ihre Werke selbst in ganz Europa. Neben Antonio VIVALDI, dem grössten Meister universaler Bedeutung war Giuseppe TARTINI einer der gewaltigsten, mit reicher Phantasie begabten Geigerpersönlichkeiten dieser Epoche. Tartini eröffnete seine später weltberühmt gewordene Violinschule 1728 in Padua. Eine ganze Schar von Schülern eignete sich dort die sorgfältig analysierende Interpretationsweise Tartinis an: Den ausdrucksvollen Ton, die Bogentechnik, die Virtuosität und den abgeklärten Formensinn in der Komposition. Der im Jahre 1722 geborene Pietro NARDINI war auch ein Zögling dieser Meisterschule und war nicht nur als Geiger und Dirigent tätig, sondern hatte auch als Komponist bedeutende Erfolge. Seine Begabung entfaltete sich in Violinduos, Streichquartetten, Flötentrios und Violinsonaten, am meisten jedoch in der Kunstgattung des Violinkonzerts. Neben vielen Anderen war auch Nardini einer der Wegbereiter des revolutionären Stilwechsels, der Ausgestaltung der . Sonatenform. Die Quelle des hier veröffentlichten G-Dur-Violinkonzerts von Nardini ist das in der Bibliothek der BERKELEY Universität in den Vereinigten Staaten aufbewahrte autographe Stimmenmaterial. Diese Stimmen enthalten auch Artikulations- und dynamische Zeichen, doch sind sie nicht immer konsequent und in vielen Fällen mangelhaft. Wir haben die Mängel ersetzt und die Zeichen den Anforderungen einer praktischen Ausgabe entsprechend ergänzt. Das Spielen des ausgearbeiteten continuos ist eigentlich nur in den Tuttiteilen verbindlich und kann bei den Solopartien weggelassen werden. Die im Part der Solovioline angegebenen Stricharten sind lediglich äVorschläge', ebenso, wie die bei den identischen musikalischen Gedanken notierten äEchos'. Zu allen drei Sätzen sind Kadenzen geschrieben worden, da die Ausweichung des Musikstoffes auf den Akkord 4 am Ende der einzelnen Sätze auf alle Fälle erfordert, dass der Solist sich auch als Virtuose vorstellt. Der erste Satz des G-Dur-Violinkonzertes von Nardini ist in Concertoform abgefasst, er enthält aber auch äSonatenelemente'. Schon im ersten Tutti erscheint das Hauptthema nicht nur in der Tonika, sondern auch in der Dominante. Daselbst erklingt ein kurzes Motiv in Molltonart, das einen mit dem Leitgedanken gewissermassen gegensätzlichen Charakter hat. Der 2. Satz des Werkes (Adagio) ist zweiteilig in der Form, von einer kurzen orchestralen Einleitung und einem Abschluss umfasst. Den heiter perlenden, virtuosen Musikstoff des 3. Satzes (Allegro) hat der Komponist wieder in die Form eines frei behandelten, barocken Concertos gebracht. Olivér Nagy