Christoph Graupner
Concerto in A major (GWV 337)
Klavierauszug
Christoph Graupner
Concerto in A major (GWV 337)
Klavierauszug
- Besetzung Violine, Streichorchester und Basso Continuo
- Komponist Christoph Graupner
- Bearbeiter Guy Penson, Florian Heyerick
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Klavierauszug
- Verlag Golden River Music
- Bestell-Nr. GRM-CB-GE-337-03
Beschreibung:
Piano reduction , Klavierauszug des Konzert A-dur GWV 337 für Violine und Piano, Partitur 18 S. mit separater Violinstimme.
Graupners erhaltene Instrumentalwerke umfassen 44 Solokonzerte, 85 Ouvertüren-Suiten, 19 Sonaten und 112 Sinfonien. Dass über die Hälfte der Konzerte mehr als ein Soloinstrument vorsieht, ist für Graupners spezifisches Verständnis des Formmodells charakteristisch. Im Gegensatz zu Vivaldi, der die Kontrastierung eines herausragenden Solisten mit dem Tutti-Klang betonte, steht bei Graupner weniger die Virtuosität im Vordergrund. Er betont das Miteinander, wobei ein einzelnes Soloinstrument als "primus inter pares" fungiert. Dies zeigt sich auch im Violinkonzert GWV 337, wo sich die Solostimme allmählich vom Ripieno-Orchester löst, aber weiterhin unterstützt wird. Der Mittelsatz ist besonders raffiniert, da Graupner dem Orchester dauerhaft "pizzicato" vorschreibt, um das gedämpfte Soloinstrument herauszustellen. Der rasche Finalsatz mit seiner ausgeprägten Spielfreude und dem wiederkehrenden Hauptthema erinnert am stärksten an Vivaldi und die von ihm begründete Ri-tornellform.
Graupners erhaltene Instrumentalwerke umfassen 44 Solokonzerte, 85 Ouvertüren-Suiten, 19 Sonaten und 112 Sinfonien. Dass über die Hälfte der Konzerte mehr als ein Soloinstrument vorsieht, ist für Graupners spezifisches Verständnis des Formmodells charakteristisch. Im Gegensatz zu Vivaldi, der die Kontrastierung eines herausragenden Solisten mit dem Tutti-Klang betonte, steht bei Graupner weniger die Virtuosität im Vordergrund. Er betont das Miteinander, wobei ein einzelnes Soloinstrument als "primus inter pares" fungiert. Dies zeigt sich auch im Violinkonzert GWV 337, wo sich die Solostimme allmählich vom Ripieno-Orchester löst, aber weiterhin unterstützt wird. Der Mittelsatz ist besonders raffiniert, da Graupner dem Orchester dauerhaft "pizzicato" vorschreibt, um das gedämpfte Soloinstrument herauszustellen. Der rasche Finalsatz mit seiner ausgeprägten Spielfreude und dem wiederkehrenden Hauptthema erinnert am stärksten an Vivaldi und die von ihm begründete Ri-tornellform.