Carlo Besozzi
Konzert Nr. 1 C-Dur
für Oboe, Streichorchester und Cembalo
Carlo Besozzi
Konzert Nr. 1 C-Dur
für Oboe, Streichorchester und Cembalo
- Besetzung Oboe, Cembalo und Streichorchester
- Komponist Carlo Besozzi
- Ausgabe Partitur
- Verlag Edition Kunzelmann
- Bestell-Nr. KU-OCT10275
Beschreibung:
Carlo Besozzi entstammt der bekannten italienischen Besozzifamilie, deren Mitglieder sich dem Spiel auf Holzblasinstrumenten widmeten. Die Besozzis wirkten in Turin, Parma, Dresden und in Paris. Die Aktivität dieser hervorragenden Bläser nahm eine Zeitspanne ein, die sich vom Beginn des 17. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts erstreckte. Carlo Besozzi wurde 1738 in Dresden geboren. Sein Vater Antonio war Mitglied der Dresdner kurfürstlichen Kapelle und auch der junge Carlo trat im Jahre 1755 dieser Kapelle bei und war dort bis 1792 tätig. Besozzi unternahm mehrere Europareisen: 1757 nach Paris, 1758-1759 nach Stuttgart, 1778 nach Salzburg - dort hörte ihn Leopold Mozart, der sein Können sehr richtig zu werten wusste. In seinem Musikalischen Reiseführer widmete auch Charles Burney der Persönlichkeit Carlo Besozzis große Beachtung und sprach ein sehr günstiges Urteil über sein Spiel aus: '... er machte mich mit Signor Besozzi, dem berühmten Oboisten aus der Kurfürstenkapelle bekannt. Im Laufe meines Gesprächs mit ihm konnte ich feststellen, dass er nicht nur ein beachtliches Musikverständnis hat, sondern dass er über die Theorie seiner Kunst tiefer nachgedacht hat als viele praktische Musiker... Er hat einen ungewöhnlich feinen Musikgeschmack und ausserordentliches Gehör... er spielt überhaupt auf so hervorragende Weise, dass man sehr verwöhnt sein müsste, um nicht restlos bezaubert zu sein...' Oboenkonzert Nr. 1 C-dur stammt aus dem Archiv von Krummau / Cesk² Krumlov. Im Jahre 1768 haben die Oboisten Triebensee und Schlechta, Mitglieder der Fürstlich Schwarzenbergschen Kapelle, dieses Konzert - und noch andere - in Dresden direkt vom Komponisten gekauft. Kadenzen und Cembalo Stimme sind von Jan Adamus nach damaligen Gewohnheiten ausgearbeitet und es liegt am Interpreten ob er er diese übernimmt oder seine eigene macht. Jan Adamus