Mieczyslaw Weinberg
Konzert für Klarinette und Streichorchester
Mieczyslaw Weinberg
Konzert für Klarinette und Streichorchester
- Besetzung Klarinette und Streichorchester
- Komponist Mieczyslaw Weinberg
- Ausgabe Studienpartitur
- Verlag Sikorski Musikverlag
- Bestell-Nr. SI2408
inkl. MwSt.,
zzgl. Versand
Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren
Beschreibung:
Weinbergs Konzert für Klarinette und Streichorchester op. 104 entstand in der Zeit vom 31. Mai bis 30. Juni 1970. Weinbergs Affinität zur Klarinette zeigte sich schon in seiner Sonate für Klarinette und Klavier (op. 28) aus dem Jahr 1945 und in der kurz vor seinem Tod entstandenen 4. Kammersinfonie (op. 153) aus dem Jahr 1992. Der formale Aufbau des Konzerts ist mit der Satzanordnung 'schnell - langsam - schnell' traditionell. Das Eröffnungs-Allegro ist ökonomisch strukturiert, die Klarinette blüht schrittweise zu oszillierenden Figurationen gegen eine Pizzicato-Begleitung auf. Der langsame 2. Satz erweitert sich eigenständig zu einem gefühlvollen rhapsodischen Abschnitt. Der darauf folgende traurige und freche Tanz des Finales ist extrem charakteristisch und wird von einem Kontrast-Thema, einer Mischung aus Marschcharakter und einer Erinnerung an den ersten Satz bestimmt, bevor die aggressive Wandlung einsetzt. --------------------------------------------------------- Weinberg's Concerto for Clarinet and String Orchestra, Op. 104 was composed between 31 May and 30 June 1970. Weinberg's affinity for the clarinet was already revealed in his Sonata for Clarinet and Piano (Op. 28) of 1945 und in the 4th Chamber Symphony (Op. 153) of 1992 composed shortly before his death. The formal structure of the Concerto is traditional, with the movement sequence 'fast - slow - fast.' The opening Allegro is economically structured, with the clarinet gradually blossoming into oscillating figurations against a pizzicato accompaniment. The slow 2nd movement expands independently into a rhapsodic section full of feeling. The ensuing dance of the Finale, both sad and cheeky, is extremely characteristic and is determined by a contrasting theme, a mixture of a march-like character and a reminiscence of the first movement, before the aggressive transformation begins.