Roland Szentpali
3 Tänze
für Sopransaxophon, Euphonium und Fanfare-Band
Roland Szentpali
3 Tänze
für Sopransaxophon, Euphonium und Fanfare-Band
- Besetzung Fanfare-Orchester (Solo/Feature: Sopransaxophon und Euphonium)
- Komponist Roland Szentpali
- Bearbeiter Sander Salden
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Stimmensatz
- Verlag Editions Marc Reift
- Bestell-Nr. BIM96339C
Beschreibung:
3 Dances ist eine Suite in drei Sätzen, die hier in einer neuen Fassung für Sopransaxophon solo, Euphonium solo und Fanfareorchester vorliegt. Das Originalwerk wurde für zwei Solotuben und Big Band geschrieben. Das Werk ist typisch für Roland Szentpalis kompositorische Vielseitigkeit. Sein Zugang zum Jazz ist gut verwurzelt, mit subtilen, raschen oder langsamen instrumentalen oder rhythmischen groovy Sequenzen, welche die beiden Solisten in ihren Interaktionen stimulieren (und wie !). I. Blow On Fire [Blase aufs Feuer] beginnt mit einer freien Kadenz, die schnelle Elemente über den ganzen Satz verteilt lanciert. Die beiden Solisten intervenieren, sobald die melodischen Elemente die Stimmung erhitzt haben, und entwickeln sodann ihren eigenen dynamischen Staffellauf. II. Oriental Flavors hat eine andere Art Groove (wie der Satztitel suggeriert). Die kurze Eröffnung durch die Posaunen führt in einen trockenen Beat, der in Kontrast zu den stimulierenden lyrischen Sequenzen der beiden Solisten steht. III. Cinder Dance [Tanz der Aschen] führt Musiker und Zuhörer in verschiedene Trance-Stimmungen mittels unregelmässiger Rhythmen. Nach einiger Zeit fliegen die beiden Solisten, unterstützt vom Schlagwerk, durch kadenzartige Sequenzen und landen schliesslich in einem langen und hitzigen kollektiven Finale. Die Welt-Uraufführung und Aufnahmepremiere des Originalwerks fand am 13. und 14. Mai 2017 im L. Austin Weeks Center for Recording and Performance an der Frost School of Music, University of Miami - Coral Gables (Florida, USA), statt, mit dem preisgekrönten Frost Concert Jazz Band unter der Leitung von John Daversa und den Tubasolisten Aaron Tindall und Roland Szentpali.