Jan van der Roost
Ostinati (Fanfarenorchester)
Jan van der Roost
Ostinati (Fanfarenorchester)
- Besetzung Fanfare-Orchester
- Komponist Jan van der Roost
- Serie Concert and Contest Collection CBHA
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag De Haske Publications
- Bestell-Nr. DHP1115084-020
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Beschreibung:
Es mag überraschen, dass dieses Fanfareorchesterwerk ausgerechnet von einem japanischen Ensemble in Auftrag gegeben wurde, da Fanfareorchester doch eher in Belgien, den Niederlanden oder Luxemburg oder auch in Frankreich oder Schweiz zu finden sind. Senzoku Gakuen ist eine der grössten und renommiertesten Musikschulen Japans und Heimstätte einer Vielfalt an Ensembles und Orchestern. Im Jahr 2006 wurde ein Fanfareorchester gegründet. Den Anstoss gab Sotaru Fukaishi, ein Euphoniumlehrer, der den Instrumenten der Saxhorn-Familie mehr Spielmöglichkeiten bieten wollte. Fukaishi hatte sich einige Jahre zuvor bei der Weltmeisterschaft in Kerkrade (Holland) in den Klang von Fanfareorchestern verliebt. Jan Van der Roost war von Beginn an in die Entwicklung dieser Idee involviert und, einige Projekte betreffend, ebenso Manu Mellaerts. Der Dekan des Musik-Colleges, Professor Kazuo Tomioka, steht voll und ganz hinter dem Ensemble und gab Ostinati in Auftrag. Die Premiere fand am 11. Juni 2011 in der Maeda Hall in Mizonokuchi statt, dem Heimatort der Schule Senzoku Gakuen. Das Stück beginnt mit einem eindrucksvollen Paukensolo, bevor Blechbläser und Saxophon einsetzen. Der rhythmische Puls bleibt konstant unter einer feurigen, nachdrücklichen Musik. Eine pentatonische Melodie bildet sich nach und nach heraus, während die Musik an Heftigkeit verliert und sanfter wird. Die anfänglichen Ostinati im Schlagwerk kehren zurück und so endet der erste Satz des Werkes in einer der Eröffnung ähnlichen Stimmung. Der zweite Satz ist lieblich und melodiös. Er beginnt mit einem langen Abschnitt für die Saxophone in Moll. Dann erscheint das gleiche Thema in Dur und durchläuft eine Entwicklung; die Musik baut sich zu einem majestätischen orchestralen Forte auf, das in seiner Klangfülle an eine Orgel erinnert. Dann kehrt das Thema in seiner ursprünglichen Moll-Tonart und in veränderter Instrumentierung zurück, um den Satz ruhig und friedvoll in einem e-Moll-Akkord enden zu lassen.