4. Streichquartett
inkl. MwSt., zzgl. Versand
auf Lager
Lieferzeit 1-3 Arbeitstage
Hans Winterberg
4. Streichquartett
Video ansehen PDF ansehen

Hans Winterberg
4. Streichquartett

  • Besetzung Streichquartett (2 Violinen, Viola und Cello)
  • Komponist Hans Winterberg
  • Schwierigkeit
    (mittel)
  • Ausgabe Studienpartitur
  • Verlag Bote & Bock
  • Bestell-Nr. BB3942
auf Lager
Lieferzeit 1-3 Arbeitstage
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Voraussichtliche Lieferung zwischen 23.02.2026 und 25.02.2026.
  • Kreditkarte
  • Rechnung Rechnung
  • PayPal
  • Sepa

Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren

Beschreibung:

  • Sprache: Deutsch Englisch
  • Seiten: 36
  • Erschienen: 18.06.2025
  • Maße: 231 x 303 mm
  • Gewicht: 170 g
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne
  • ISBN: 9783793146094
  • ISMN: 9790202539422
Hans Winterbergs vier Streichquartette entstanden über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten zwischen 1936 und 1961 und reflektieren die vier Etappen seiner bewegten Biografie. Das erste komponierte er in den vermutlich glücklichsten Momenten seines Lebens in seiner Geburtsstadt Prag, das zweite unter größten Entbehrungen im schrecklichen Kriegsjahr 1942, das dritte 1957 in einer Phase großer kompositorischer Erfolge in seiner Wahlheimat München, das vierte in einem Augenblick erneuter Zweifel und Unsicherheit, als sich eine junge Generation von Komponisten in Europa vehement durchsetzte, die mit allen Traditionen brach, weil sie sie für obsolet und durch den Faschismus für korrumpiert hielt. Winterberg, ein Überlebender der Shoah, brach mit der Vergangenheit nicht, versuchte in seinem Komponieren vielmehr die tschechisch-deutsch-jüdische Kultursymbiose nach dem Krieg weiterzuleben. Das vierte Quartett markiert den Beginn einer neuen Schaffensphase, in der es ihm gelang, die höchst unterschiedlichen Einflüsse, die ihn prägten – die böhmisch-mährische, folkloristisch inspirierte Tradition in der Nachfolge Janá?eks und die Errungenschaften der Zweiten Wiener Schule, vermittelt durch seinen Lehrer Alexander Zemlinsky – zu einem homogenen, rhythmisch pointierten und expressiven Spätstil zu amalgamieren.