Bella Máté
Aeolus
für Streichquartett
Bella Máté
Aeolus
für Streichquartett
- Besetzung Streichquartett (2 Violinen, Viola und Cello)
- Komponist Bella Máté
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Editio Musica Budapest
- Bestell-Nr. EMB15172
Beschreibung:
Máté Bella schreibt:
Ich habe meine Komposition Aeolus für das Konzert mit dem Namen Esszenciák (Essenzen) der Kreativgruppe Studio 5 komponiert. Das Thema des Konzerts war die Beziehung zeitgenössischer Komponisten zur ungarischen Volksmusik. Um dieses Ziel zu erreichen, wählte ich die älteste Form der ungarischen Volksmusik, das Volkslied. Ich habe das Lied ''Halál, halál...'' (''O Tod, o Tod...'') aus der Siebenbürgischen Tiefebene, wie es von Ágnes Herczku gesungen wird, für Streichquartett so arrangiert, dass es auch Improvisationen der Volkssängerin enthält.
Die Siebenbürgische Tiefebene ist ein hügeliges Gebiet ohne Wälder, das von Flüssen im Siebenbürgischen Becken umschlossen wird. Das Stück soll den fiktiven Zustand heraufbeschwören, wenn man, auf der Wiese liegend, dem Wehen des Windes lauscht - der in meinem Fall das Volkslied durch die Obertöne der Saiten in die Ohren ''bläst''. Der Titel der Komposition bezieht sich auf Aeolus, einen griechischen Gott, der der Mythologie zufolge den Wind in einer Festung aus Felsen auf der Insel Strongyle gefangen hielt und ihn nach eigenem Gutdünken auf das Meer loslassen konnte.
Das Stück wurde vom Sonus Cordis Quartett (Eszter Krulik, Róza Lachegyi, Győző Máté, Judit Szabó) am 13. April 2021 in Budapest uraufgeführt.
Ich habe meine Komposition Aeolus für das Konzert mit dem Namen Esszenciák (Essenzen) der Kreativgruppe Studio 5 komponiert. Das Thema des Konzerts war die Beziehung zeitgenössischer Komponisten zur ungarischen Volksmusik. Um dieses Ziel zu erreichen, wählte ich die älteste Form der ungarischen Volksmusik, das Volkslied. Ich habe das Lied ''Halál, halál...'' (''O Tod, o Tod...'') aus der Siebenbürgischen Tiefebene, wie es von Ágnes Herczku gesungen wird, für Streichquartett so arrangiert, dass es auch Improvisationen der Volkssängerin enthält.
Die Siebenbürgische Tiefebene ist ein hügeliges Gebiet ohne Wälder, das von Flüssen im Siebenbürgischen Becken umschlossen wird. Das Stück soll den fiktiven Zustand heraufbeschwören, wenn man, auf der Wiese liegend, dem Wehen des Windes lauscht - der in meinem Fall das Volkslied durch die Obertöne der Saiten in die Ohren ''bläst''. Der Titel der Komposition bezieht sich auf Aeolus, einen griechischen Gott, der der Mythologie zufolge den Wind in einer Festung aus Felsen auf der Insel Strongyle gefangen hielt und ihn nach eigenem Gutdünken auf das Meer loslassen konnte.
Das Stück wurde vom Sonus Cordis Quartett (Eszter Krulik, Róza Lachegyi, Győző Máté, Judit Szabó) am 13. April 2021 in Budapest uraufgeführt.