Duos op. 2 No. 1 und 2 für Violine und Viola
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Johannes Amon
Duos op. 2 No. 1 und 2 für Violine und Viola

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Beschreibung:

  • Opus: 2
  • Genre: Klassik
Johann Andreas Amon wurde 1763 in der Nähe Bambergs geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er in Bamberg, wo er 1781 den Hornvirtuosen Wenzel Stich ('Punto') traf. Amon begleitete ihn nach Paris; dort studierte er Kompositionslehre nicht nur bei Stich, sondern auch bei Sacchini und Vogler. Auf seinen späteren Reisen pflegte er auch 'freundschaftlichen Umgang mit Haydn, Mozart, Reicha, Righini, Beecke etc', wie er 1817 in einem Brief festhielt. Im Jahre 1789 wurde er Musikdirektor in Heilbronn, wo er zwei Jahre später auch einen Musikverlag gründete. 1817 trat Amon dann in die Dienste des Fürsten Ludwig von Oettingen-Wallerstein. Die fürstliche Kapelle hatte zu diesem Zeitpunkt ihre Blütezeit jedoch schon hinter sich, und auch Johann Andreas Amon konnte, als er 1818 zum Kapellmeister ernannt wurde, sie nicht wieder zur alten Höhe zurückführen: Neben anderen Gründen lag es nicht zuletzt an der Sparsamkeit des Fürsten, dass 1821 die Hofkonzerte ganz eingestellt wurden. Am 29. März 1825 starb Amon in Wallerstein. Die sechs Duos für Violine und Viola wurden als Opus 2 im thematischen Katalog von 1792 des Pariser Verlegers Imbault angezeigt. Diese Ausgabe scheint jedoch nicht mehr greifbar zu sein; RISM weist sie nicht aus. Nach Walter Lebermann ist die Ausgabe von J. J. Hummel ein Imbault-Nachdruck. Das Exemplar der Hummel-Ausgabe, das die Universitätsbibliothek Münster als Leihgabe des Fürsten zu Bentheim Tecklenburg verwahrt, trägt lediglich den handschriftlichen Vermerk 'op. 2?'. Für die vorliegende Neuveröffentlichung wurden die beiden ersten Duos dieses Drucks ausgewählt. Der Notentext selbst ist verhältnismässig zuverlässig, so dass nur einige Druckfehler verbessert werden mussten. Bindebogen und dynamische Zeichen sind dagegen in der Vorlage recht inkonsequent gesetzt; es wurden daher diese Bezeichnungen im Sinne einer spielpraktischen Ausgabe vereinheitlicht und ergänzt. Aus dem gleichen Grund wurden lange Vorschläge ausgeschrieben. Zu danken habe ich der Universitätsbibliothek Münster, die mir Kopien des Hummel-Drucks zur Verfügung stellte, sowie S. D. Moritz-Casimir, Fürst zu Bentheim Tecklenburg, für die freundliche Publikationserlaubnis. Rudolf Hacker