Yves Balmer
Fragments soulevés par le Vent
für Streichquartett
Yves Balmer
Fragments soulevés par le Vent
für Streichquartett
- Besetzung Streichquartett
- Komponist Yves Balmer
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Gerard Billaudot
- Bestell-Nr. BILL10419
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Beschreibung:
Die drei Sätze dieses Werks, die unter einem Titel des Dichters Philippe Jaccottet (1925-2021) - Fragments soulevés par le vent - stehen, sind von einer Instabilität und fast kontinuierlichen Zustandsänderungen durchzogen, die die staunende Einfachheit einer sensiblen und poetischen Beziehung zur Natur zum Ausdruck bringen. In Zeiten der Klimagefahr das eminent debussystsche Modell des Windes zu reaktivieren - erinnern wir uns an den Dialog von Wind und Meer oder Ce qu'a vu le vent d'Ouest - zwingt zu einer kritischen Reflexion unserer Wahrnehmung und unseres Hörens dieses Naturphänomens und der Art und Weise, wie wir als lebende Musiker im 21. Es bedeutet auch, sich auf eine mögliche Verschiebung einzulassen, die heute notwendig geworden ist: von der Übertragung eines idealisierten Eindrucks hin zu einem utopischen Hören der Welt.
Einer der Ratschläge von Monsieur Croche (Künstlername des Kritikers Claude Debussy) kam Yves Balmer in den Sinn, als er auf den Auftrag des Quatuor Voce antwortete, ein Quartett "als Echo" auf Debussys Quartett zu schreiben: "Höre auf den Rat von niemandem, außer auf den des Windes, der vorbeizieht und uns die Geschichte der Welt erzählt." Die Verbindung, die in dieser Kreation, die keineswegs ein Pastiche ist, mit Debussy geknüpft wird, ist die einer Beziehung zu den Naturelementen und der Faszination für Klangfarben. Wie Debussy, der die Lektionen des Windes und des Wassers lernt, hat er so versucht, einige flüchtige Empfindungen des Windhauchs, seiner Fluidität und seiner Zerbrechlichkeit einzufangen.
Einer der Ratschläge von Monsieur Croche (Künstlername des Kritikers Claude Debussy) kam Yves Balmer in den Sinn, als er auf den Auftrag des Quatuor Voce antwortete, ein Quartett "als Echo" auf Debussys Quartett zu schreiben: "Höre auf den Rat von niemandem, außer auf den des Windes, der vorbeizieht und uns die Geschichte der Welt erzählt." Die Verbindung, die in dieser Kreation, die keineswegs ein Pastiche ist, mit Debussy geknüpft wird, ist die einer Beziehung zu den Naturelementen und der Faszination für Klangfarben. Wie Debussy, der die Lektionen des Windes und des Wassers lernt, hat er so versucht, einige flüchtige Empfindungen des Windhauchs, seiner Fluidität und seiner Zerbrechlichkeit einzufangen.