Johann Sebastian Bach
Goldberg-Variationen
bearbeitet für Streichquartett
Johann Sebastian Bach
Goldberg-Variationen
bearbeitet für Streichquartett
- Besetzung Streichquartett (2 Violinen, Viola und Cello)
- Komponist Johann Sebastian Bach
- Bearbeiter Sebastian Gabriel
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Ponticello Edition
- Bestell-Nr. PON1044
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Beschreibung:
Der Bearbeiter schreibt zu seiner Einrichtung dieses berühmten Meisterwerks:
Als Komponist und Bearbeiter hatte ich zum Jahreswechsel 2018/2019 sehr viel mit Musik für Streichorchester und -ensemble zu tun. Im November 2018 fiel mir zufälligerweise eine ältere Urtext-Ausgabe der >Goldbergvariationen< in die Hände - als Pianist hatte ich mich über längere Zeit bereits mit den Herausforderungen der Interpretation des Werks auf dem modernen einmanualigen Konzertflügel beschäftigt -, und so begann ich, getrieben von der Idee, eine neue Bearbeitung dieses epochalen Werks für Streichquartett auf den Markt zu bringen, mit der Arbeit an der vorliegenden Ausgabe.
Und man versinkt in der unfassbaren Perfektion dieser Musik. Je intensiver ich mich damit beschäftigte, ein im besten Sinne kammermusikalisches Miteinander zu erschaffen, desto klarer wurde mir, dass ich nicht einfach die Oberstimme der rechten Hand der 1. Violine zuordnen konnte und die linke Hand dem Violoncello. Bach lässt innerhalb seiner Komposition die Stimmen miteinander singen, mal offensichtlich, mal weniger deutlich - aber immer ist dieses Miteinander da, das mir so wichtig bei diesem Werk ist. Deshalb wurde die Partitur nicht nur stur auf 4 Streicher aufgeteilt; sondern ich habe immer versucht, den Staffelstab der Stimmführung durch alle Instrumente wandern zu lassen, was ein sehr verwobenes und trotzdem kristallklares musikalisches Gebilde entstehen ließ, ein musikalisches Gespräch, ein Miteinander singen, das ich beim Musizieren so sehr schätze.
Dies erforderte behutsame Eingriffe in den Notentext, was in der vorliegenden Ausgabe durch Stichnotation deutlich gemacht wurde; meist handelt es sich hierbei um Hinzufügen einzelner Noten, die entweder eine Erleichterung in der Spielpraxis mit sich bringen oder eine Sequenz, die durch mehrere Instrumente wandert, sinnvoll zum Abschluss bringt.
Ich wünsche den Musizierenden der >Goldbergvariationen< nun vor allem eines: Die selbe ehrfürchtige Freude an der Perfektion und dem Sonnenglanz dieser Musik.
Augsburg, im Juli 2026
Sebastian Gabriel
Als Komponist und Bearbeiter hatte ich zum Jahreswechsel 2018/2019 sehr viel mit Musik für Streichorchester und -ensemble zu tun. Im November 2018 fiel mir zufälligerweise eine ältere Urtext-Ausgabe der >Goldbergvariationen< in die Hände - als Pianist hatte ich mich über längere Zeit bereits mit den Herausforderungen der Interpretation des Werks auf dem modernen einmanualigen Konzertflügel beschäftigt -, und so begann ich, getrieben von der Idee, eine neue Bearbeitung dieses epochalen Werks für Streichquartett auf den Markt zu bringen, mit der Arbeit an der vorliegenden Ausgabe.
Und man versinkt in der unfassbaren Perfektion dieser Musik. Je intensiver ich mich damit beschäftigte, ein im besten Sinne kammermusikalisches Miteinander zu erschaffen, desto klarer wurde mir, dass ich nicht einfach die Oberstimme der rechten Hand der 1. Violine zuordnen konnte und die linke Hand dem Violoncello. Bach lässt innerhalb seiner Komposition die Stimmen miteinander singen, mal offensichtlich, mal weniger deutlich - aber immer ist dieses Miteinander da, das mir so wichtig bei diesem Werk ist. Deshalb wurde die Partitur nicht nur stur auf 4 Streicher aufgeteilt; sondern ich habe immer versucht, den Staffelstab der Stimmführung durch alle Instrumente wandern zu lassen, was ein sehr verwobenes und trotzdem kristallklares musikalisches Gebilde entstehen ließ, ein musikalisches Gespräch, ein Miteinander singen, das ich beim Musizieren so sehr schätze.
Dies erforderte behutsame Eingriffe in den Notentext, was in der vorliegenden Ausgabe durch Stichnotation deutlich gemacht wurde; meist handelt es sich hierbei um Hinzufügen einzelner Noten, die entweder eine Erleichterung in der Spielpraxis mit sich bringen oder eine Sequenz, die durch mehrere Instrumente wandert, sinnvoll zum Abschluss bringt.
Ich wünsche den Musizierenden der >Goldbergvariationen< nun vor allem eines: Die selbe ehrfürchtige Freude an der Perfektion und dem Sonnenglanz dieser Musik.
Augsburg, im Juli 2026
Sebastian Gabriel