Quartett op. 61
für Solovioline und Streichtrio
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Louis Spohr
Quartett op. 61
für Solovioline und Streichtrio

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Beschreibung:

  • Opus: 61
  • Genre: Klassik
Louis Spohr (geb. 5.4.1784 in Braunschweig, gest. 22.10.1859 in Kassel) teilt das Schicksal mancher Komponisten, die zu ihren Lebzeiten große Anerkennung erfahren haben und heute zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. Obwohl er in England sogar für bedeutender als Beethoven galt, wurde er kurz nach seinem Tode kaum noch geschätzt. Die Ursache hierfür kann man möglicherweise in seiner chromatischen Schreibweise sehen. Dennoch sind viele seiner Werke so frisch in der Erfindung und reich an melodischen Einfällen, dass man sie fast Schubert zurechnen könnte. Während seiner langen, erfolgreichen Laufbahn als Geiger, Dirigent und Pädagoge komponierte Spohr u. a. 11 Opern, 10 Symphonien, 15 Violinkonzerte, 34 Streichquartette, 5 Klaviertrios und andere Kammermusikwerke, zahlreiche Violinduette und Lieder. Als Dirigent war er der erste, der im Interesse eines präziseren Orchesterklanges sich eines Taktstocks bediente, als Geiger ist ihm die Anregung zur Einführung des Kinnhalters zu danken und als Pädagoge verfasste er eine umfangreiche Violinschule. In seinen letzten Lebensjahren schrieb er seine Selbstbiographie, die als Bericht eines Augenzeugen des Musiklebens im England des 19. Jahrhundert noch heute lesenswert ist. In diesem Land wurde ihm, ebenso wie in vielen anderen Ländern zahlreiche Ehrungen (königliche Orden, Ehrenmitgliedschaften in Akademien) zuteil, die hauptsächlich dem überall begehrten Dirigenten galten. Es ist zu hoffen - zahlreiche Neuveröffentlichungen weisen darauf hin -, dass unser so entdeckungsfreudiges Jahrhundert auch diesem bemerkenswerten Komponisten wieder einen ihm angemessenen Platz einräumen wird. Der Verlag