Quintett A-dur
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Lieferzeit 2-4 Arbeitstage
Carl Ditters von Dittersdorf
Quintett A-dur

Carl Ditters von Dittersdorf
Quintett A-dur

Lieferzeit 2-4 Arbeitstage
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Voraussichtliche Lieferung zwischen 24.02.2026 und 26.02.2026.
  • Kreditkarte
  • Rechnung Rechnung
  • PayPal
  • Sepa

Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren

Beschreibung:

  • Tonart: A-Dur
  • Genre: Klassik
Karl Ditters (1739-99), der seit seiner Erhebung in den Adelsstand Karl Ditters von Dittersdorf hiess, ist als gebürtiger Wiener ein massgeblicher Vertreter der Wiener Schule. Schon in seiner frühen Jugend war er als Geigenvirtuose geschätzt; 1761 wurde er Mitglied der Wiener Hofkapelle und 1765 als Nachfolger Michael Haydns Kapellmeister des Bischofs von Großwardein. Als die bischöfliche Kapelle 1769 aufgelöst Wurde, fand er bei dem in Johannisberg residierenden Fürstbischof von Breslau, dem Grafen Schaffgotsch, eine Anstellung. Durch die Übernahme des Amtes eines Forstmeisters hatte er reichlich Zeit zum Komponieren. Nach dem Tode des Fürstbischofs 1786 nahm ihn der Graf Ignaz von Stillfried auf Schloss Rothlhotta (Böhmen) auf'. Mit zunehmendem Alter von der Gicht nahezu gelähmt, blieb er schliesslich ganz auf dessen Landgut Neuhof bei Pilgram (Böhmen), wo er im letzten Lebensjahr seinem Sohn seine auch heute noch lesenswerte Lebensbeschreibung diktierte. Dittersdorf ist als Komponist unbeschwerter Gesellschaftsmusik schnell zu weitreichendem Ansehen gelangt. Von Haydn Lind Mozart, mit denen er auch zusammen Musizierte, übernahm er Stilmerkmale, die er auf leichtverständliche Weise in seine Kompositionen einfliessen liess. Mit seinem 1786 komponierten Singspiel 'Doktor und Apotheker' hatte er einen so durchschlagenden Erfolg, hinter dem selbst Mozarts Figaro noch zurückstand. Unter seinen Kammermusikwerken haben sich neben der Sonate für Viola und Bass vor allem die schon zu seinen Lebzeiten gedruckten sechs Streichquartette bis heute in der Öffentlichkeit gehalten. Die sechs Streichquintette für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli, von denen hier das erste Quintett im Druck neu erscheint, verdanken ihre Entstehung einer Einladung des Königs Friedrich Wilhelm 11. von Preussen an Dittersdorf, nach Berlin zu kommen (1789). Dort schrieb er für den König, der selbst komponierte und hervorragend Cello gespielt haben soll, diese Quintette, die in ihrer anmutigen Problemlosigkeit ein müheloses, dankbares Musizieren in einer Besetzung ermöglichen, für die nach Luigi Boccherini erst wieder Ferdinand Ries und - als einsames Meisterwerk - Franz Schubert geschrieben haben. Grundlage unserer Ausgabe ist der Erstdruck, Münster 1930, herausgegeben von Wilhelm Altmann nach dem Autograph im Besitz der damaligen Schlossbibliothek, Berlin. Der Verlag