Quintett B-dur op. 33
für 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass oder 2 Violinen, Viola, 2 Violoncelli oder 2 Violinen, 2 Violen, Violoncello
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Georges Onslow
Quintett B-dur op. 33
für 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass oder 2 Violinen, Viola, 2 Violoncelli oder 2 Violinen, 2 Violen, Violoncello

Georges Onslow
Quintett B-dur op. 33

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Beschreibung:

  • Tonart: B-Dur
  • Opus: 33
  • Genre: Klassik
Der am 27. Juli 1784 in Clermont-Ferrand geborene George Onslow war der Enkel des ersten englischen Lord Onslow, während seine Mutter der berühmten französischen Familie Brantöme entstammte. Während seiner in London verbrachten Jugend nahm er Klavierunterricht bei N. Hüllmandel, J. L. Dussek und J.B. Cramer. Auf die Onslowschen Güter in der Auvergne zurückgekehrt, sammelte er um sich einen Kreis von Amateurmusikern, mit denen er Kammermusik spielte. Er selbst nahm sich dabei des Violoncellos an, auf dem er es zu beträchtlicher Fertigkeit brachte. Die ständige Beschäftigung mit den Werken Haydns, Mozarts und Beethovens, intensiviert durch eine zweijährige Reise durch Deutschland nach Wien, regte ihn ab 1805 zu eigenen Kompositionsversuchen nach dem Vorbild dieser klassischen Meister an. Bald nahm er auch Kompositionsunterricht bei Anton Reicha in Paris. In rascher Folge entstanden nun Klaviersonaten, vor allem aber Streichquartette und -quintette, wobei er sich bei letzteren, seinen Hauptwerken, vorwiegend der Boccherini'schen Besetzung mit zwei Violoncelli bediente. Als der Jahre bei einer Aufführung derartiger Quintette in London der zweite Cellist nicht erschien, sprang der zufällig anwesende Kontrabass-Virtuose Domenico Dragonetti ein und spielte den Cello-Part mit derartigem Bravour, dass Onslow, beginnend mit dem zehnten Quintett op.32, etliche original für die Besetzung zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass schrieb. Onslows Kammermusik vereinigt klare Form, feinsinnige, an den Klassikern geschulte Satztechnik, französische Eleganz und Esprit mit einer klangvollen, gewandten Schreibweise und instrumentaler Brillanz. Sie war zu ihrer Zeit sehr geschätzt und weit verbreitet. So wurde Onslow 1832 Ehrenmitglied der Philharmonic Society in London und 1842 als Nachfolger Cherubinis in das Institut de France (Academie des Beuax Arts) gewählt, wobei er Auber und Berlioz vorgezogen wurde. Am 3. Oktober 1853 verstarb Onslow auf seinen Gütern in Clermont-Ferrand, die er zumeist nur für die Wintermonate, die er in Paris zu verbringen pflegte, verlassen hatte. Schon während seiner letzten Lebensjahre begann seine Musik der Vergessenheit anheim zu fallen, nun findet sie aber wieder mehr und mehr Aufmerksamkeit. Sein 1829 erstmals publiziertes elftes Quintett in B-Dur op.33 zählt zu den 'Kontrabass-Quintetten', jedoch werden auch die Alternativ-Stimmen - Viola lI statt Violoncello 1 und Violoncello 11 statt Kontrabass - mit herausgegeben, so dass es in drei unterschiedlichen Streichquintett-Versionen erklingen kann. ( Prof. Dr. Wolfgang Sawodny ) Anmerkungen zur Edition: Als Grundlage für unsere Neuausgabe diente der Erstdruck bei Breitkopf & Härtel, Leipzig. Dort enthaltene Vorzeichenfehler wurden stillschweigend verbessert, dynamische Vorschriften vereinheitlicht oder behutsam ergänzt. Auf die oft willkürlich gesetzten Phrasierungsbögen wurde weitgehend verzichtet und stattdessen im Interesse eines vortragsgerechten Spiels Strichbezeichnungen hinzugefügt, die jedoch nur als Vorschlag des Verlags anzusehen sind. In der Violoncellostimme wurde die stellenweise verwendete Notierung im oktavversetzten Violinschlüssel durch den heute üblichen Tenorschlüssel ersetzt. Der Verlag