Sonate F-dur op. 16/2
für Violine und Violoncello oder Kontrabass
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Rodolphe Kreutzer
Sonate F-dur op. 16/2
für Violine und Violoncello oder Kontrabass

Rodolphe Kreutzer
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Beschreibung:

  • Tonart: F-Dur
  • Opus: 16/2
  • Genre: Klassik
Rodolphe Kreutzer (geb. 16. November 1766 in Versailles, gest. 6. Januar 1831 in Genf) wurde bereits mit sechzehn Jahren mit den großen Violinvirtuosen seiner Zeit verglichen. 1783 übernahm Kreutzer den Posten seines verstorbenen Vaters in der Chapelle Royale. Durch Fürsprache Viottis wurde er erster Geiger am Theatre Italien, 1795 Professor am Pariser Konservatorium. Als er sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere den linken Arm brach, musste er fortan seine Tätigkeit auf das Unterrichten und Komponieren beschränken. Den Namen Kreutzer kennen heute die Violinisten meist noch durch seine hervorragenden 42 Etüden, die übrige Musikwelt bringt ihn in Verbindung mit Beethovens Kreutzer-Sonate op. 47, die ihm gewidmet, von ihm allerdings nie aufgeführt worden ist. (Beethoven in einem Brief an seinen Verleger Simrock [1804]: 'Dieser Kreutzer ist ein guter, lieber Mensch.' Vielleicht war Kreutzer gekränkt, weil Beethoven das Werk ursprünglich für einen anderen Geiger (G. Bridgetower) geschrieben hatte, der es wegen eines Streits nicht mehr aufführen wollte. Aber auch ganz allgemein schätzte man im damaligen Paris die Musik Beethovens nicht sonderlich. Kreutzer schrieb zahlreiche Bühnenkompositionen im Geschmack der damaligen Zeit, die längst vergessen sind. Dagegen wecken seine Instrumentalwerke auch heute noch das Interesse der Kenner und Liebhaber. Neben seinen Violinkonzerten, die sich vor allem für den Untericht eignen, gilt dies für die Symphonie concertante in F. Dass Kreutzer als Komponist auch eine intime, kammermusikalische Setzweise beherrschte, zeigen seine 'Trois Sonates Faciles / pour le Violon / avec Accomp.nt de Basse', von denen hier die erste Sonate im Neudruck vorgelegt wird. Als begleitendes Bassinstrument bietet sich vorrangig das Violoncello an, jedoch ist auch der Kontrabass eine durchaus reizvolle, alternative Möglichkeit. Die Ausgabe folgt dem Text des Erstdrucks 1807 Leipzig, bei C. E Peters. Willkürlich gesetzte Phrasierungsbogen wurden weggelassen oder dem Bogenstrich angeglichen. Die vom Komponisten gewünschte Vorschrift tremble le son verlangt ein verstärktes Vibrato. Der Verlag glaubt, dass diese Neuerscheinung in einer mit Originalwerken nicht zu reich bedachten Besetzung eine vielseitige Beachtung finden wird.