Michail Glinka
Streichquartett Nr. 2 F-dur
Michail Glinka
Streichquartett Nr. 2 F-dur
- Besetzung Streichquartett
- Komponist Michail Glinka
- Ausgabe Noten
- Verlag Verlag Walter Wollenweber
- Bestell-Nr. KU-WW6
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Beschreibung:
M I C H A I L I W A N O W I T S C H GLINKA (1803 - 1857 ) gilt allgemein als der ' Vater der russischen Musik'. Dieser Ruf gründet sich hauptsächlich auf seine beiden Opern ' Ein Leben für den Zaren ' und 'Ruslan und Ljudmila ', während seine Kammermusikwerke weitgehend in Vergessenheit geraten waren. Das Quartett F-dur für zwei Violinen, Viola und Violoncello, - 1829/30, also kurz vor Glinkas italienischer Reise entstanden - erschien erstmalig bei Jurgensson, St. Petersburg 1878. Der vorliegende Neudruck folgt dem Text der Gesamtausgabe, Moskau 1950. Das A 11 e g r o s p i r i t u o s o ist, da eine eigentliche Entwicklung nicht stattfindet, als Anfangssatz auffallend kurz gehalten, Auch wenn das zweite Thema eindeutig russischer Herkunft ist, so dass man in der tanzähnlichen Coda fast einen Vorgriff auf 'Ruslan und Ljudmila ' zu erkennen glaubt, ist die Musik doch ganz im Geiste Mozartscher Leichtigkeit geschrieben. Die weitausladende Melodie des A n d a n t e c o n m o t o ist italienisch empfunden, möglicherweise beeinflusst durch das zeitgenössische Opernschaffen, das Glinka uneingeschränkt bewunderte. Der dritte Satz, obwohl als M i n u e t t o bezeichnet, ist in Wirklichkeit eine verkappte Mazurka, rhythmisch betont und für alle Instrumente ebenso wirkungsvoll wie dankbar gesetzt. Das Finale A 11 e g r e t t o ist ein schwungvolles Rondo mit manch hübschem Einfall, wobei auch ein kurzes Fugato nicht fehlt. Auf die dynamischen Vorschriften sollte sorgfältig geachtet werden, damit sich der Reiz des im übrigen keine technischen Schwierigkeiten aufweisenden, liebenswerten Werkes voll entfalten kann.